Joseph Haydn
2 Cassations
für Mandoline, Violine und Cello
Joseph Haydn
2 Cassations
für Mandoline, Violine und Cello
- Besetzung Mandoline, Violine und Cello
- Komponist Joseph Haydn
- Bearbeiter Vincent Beer-Demander
-
Schwierigkeit
- Ausgabe Partitur und Stimmen
- Verlag Les Productions d'Oz
- Bestell-Nr. DOZ4434
Beschreibung:
Die beiden Cassationen in C-Dur (Hob.III.6) und in B-Dur (Hob.III.1) von Joseph Haydn werden dem "Quartett op. 2 (Hob.III:8) in D-Dur con laute" und der "Sonate in F-Dur (Hob.IV.F2)" hinzugefügt. Dieser kostbare Korpus von Werken für den König der barocken Zupfsaiten, von denen einige die Urfassung späterer Werke des Komponisten darstellen (wie z. B. sein Streichquartett Op. 1, Nr. 6), stammt wahrscheinlich aus seiner Begegnung mit dem Lautenisten Joachim Bernhard Hagen im Jahr 1755 und wurde 1770 von Breitkopf veröffentlicht. Es ist mehr als wahrscheinlich, dass diese galanten Werke, die perfekt an die technischen und musikalischen Möglichkeiten der Mandoline angepasst sind, von den Mandolinisten des späten 18. Jahrhunderts aufgeführt wurden, die das goldene Zeitalter der kleinen "italienischen" Laute darstellten, insbesondere in Wien, wo wir die Originalwerke für Mandoline von Mozart, Kozeluch, Hummel, Hoffmann, Giuliani... finden. Wir haben es also eher mit einer Erweiterung des ursprünglichen Repertoires zu tun als mit einer echten Transkription; die Grenze zwischen Sopranlaute und Mandoline ist sehr fließend, im Fall von Antonio Vivaldi einige Jahre zuvor sogar nicht existent.