Allegro c-moll
für Klavier, 2 Violinen,Viola, Violoncello und Kontrabass
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Peter Iljitsch Tschaikowsky
Allegro c-moll
für Klavier, 2 Violinen,Viola, Violoncello und Kontrabass

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Beschreibung:

  • Tonart: c-Moll
Partitur und Stimmen (1863/64)

Das hier erstmals als Stimmenausgabe vorgelegte Allegro c-moll zählt zu den frühesten Arbeiten Tschaikowskys. Er schrieb es 1863/64 während seiner Studienzeit am Petersburger Konservatorium, nachdem er sich endgültig entschlossen hatte, seinen Beamtenberuf aufzugeben und Musiker zu werden. Ähnlich wie in den Partituren dieser Studienarbeiten (siehe auch Unbekannte Werke Nr. 906 Tschaikowsky, Largo und Allegro für Flöte und Streicher 1863/64) finden sich auch hier bereits charakteristische Einzelheiten der Verarbeitung, die den späteren typischen Tschaikowsky-Stil ausmachen. Natürlich ist dieses kurze Stück nicht etwa mit einem Satz aus den epochalen Klavierkonzerten Tschaikowskys zu vergleichen. Es ist aber überaus wichtig, den späteren Meister in diesen Ansätzen zu erkennen. Meisterhafte Satzweise verrät beispielsweise der kunstvolle Einbau der nur viertaktigen Periode (Takt 20-23) in ihrer lyrischen, verhaltenen Stimmung als wirkungsvoller Gegensatz zum Impetuoso-Charakter der Eckteile. Gerade in seiner beschränkten Länge stellt das Werk durchaus Anforderungen bezüglich seiner musikalischen Gestaltung. Die Besetzungsangabe für Streichquintett entspricht der Angabe der Gesamtausgabe, jedoch sollten die Streicher, die lediglich die Aufgabe sparsamer Begleitung erfüllen, im Rahmen gegebener Möglichkeiten unbedenklich mehrfach besetzt werden. So bietet dieses kleine Werk, das in formaler Hinsicht dem Klavierkonzert näher steht als einer Kammermusikform eine ideale Einstiegsmöglichkeit in das Klavierkonzert. Darüber hinaus ist es zu gegebenem Anlass ein ungewöhnliches Füll- oder Zugabestück. Seine Wiederentdeckung erlebte das Allegro c-moll in einem Festkonzert 1965 anlässlich des 100. Jahrestages von Tschaikowskys Studienabschluss am Petersburger Konservatorium. Die Schallplattenersteinspielung mit Igor Shukow als Solist machte das Werk den Musikliebhabern und Kennern in aller Welt bekannt. Zur Edition dieser Ausgabe: Das im Tschaikowsky-Museum in Klin verwahrte Manuskript ist im 2 /4 Takt notiert; diese, für das Stück ungewöhnliche Notation erschwert durch die somit vorwiegenden 32tel-Notenwerte, 32tel-Pausezeichen etc. unnötig den Überblick und verführt den wenig versierten Spieler unter Umständen zu einer missverständlichen Gestaltung. Um den Allegro-Charakter besser kenntlich zu machen, legt der Verlag das Werk deshalb in einer (-Notierung vor; d. h. bei gleicher Takteinteilung wurden alle Noten- und Pausenwerte verdoppelt. Der originale Notentext blieb im übrigen völlig unverändert. Einige, vorwiegend dynamische Ergänzungen sind gekennzeichnet.