Concerto für Klarinette und Streicher Es-Dur
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Carlo Pässler
Concerto für Klarinette und Streicher Es-Dur

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Beschreibung:

  • Tonart: Es-Dur
Carlo Pässler besass als Oboist einen hervorragenden Ruf. Gleichzeitig war er aber auch ein großer Kenner der Klarinette, einerseits, weil es sich dabei um ein verwandtes Instrument handelt, andererseits in Verbundenheit mit der Tradition des 18. Jahrhunderts, als es einfach Mode war, mehrere Instrumente zu beherrschen. Die Original-Solostimme verdient besondere Beachtung und zwar sowohl in ihrer vollständigen Wiedergabe in der Partitur, wie auch im Auszug für Klarinette und Klavier. Die Herausgeber richteten sich bei den vorgenommenen Änderungen nach den folgenden Kriterien: => Aufhebung der vom Autor vermutlich beabsichtigten Beschränkung der technisch-didaktischen Anforderungen (man darf nicht vergessen, dass das Konzert für einen Amateur-Musiker geschrieben wurde). =>Erläuterung der Ausschmückungen und der Kadenzen, die aber durchaus den Gepflogenheiten der damaligen Zeit entsprechen. =>Vorschläge zur Gestaltung - und Ausdrucksweise. In der Klarinetten-Solostimme ermöglichte Carlo Pässler dem jeweiligen Interpreten die Entfaltung seines ganzen technischen und musikalischen Könnens. Was die Instrumentalbegleitung anbetrifft, so stellen sich verschiedene, ziemlich schwierige Probleme. Aus einigen offensichtlichen Widersprüchen bei der Verwendung von Phrasierungen in den Schlusstakten der einzelnen Sätze, oder auch bei der direkten Gegenüberstellung gleichrhythmischer Akkorde wird ganz augenscheinlich, dass eine eigentliche Partitur (die hier keine Lösung anbietet) im Grunde gar nie existiert hat. Die Begleitung wurde wohl jeweils direkt umgesetzt, richtete sich nach der Solostimme und höchstwahrscheinlich nach einigen bloss entwurfartigen Angaben des Komponisten. Mit anderen Worten, hat sich der Komponist um die in der Widmung herausgestrichene äOrchesterbegleitung', aus was für Gründen auch immer, nicht gross gekümmert. Carlo Pässler war zweifelsohne mit der Niederschrift einer Orchesterpartitur auch weit weniger vertraut, als mit der Abfassung der Solostimme. Bei der Wiederherstellung der Instrumentalbegleitung hielten wir uns an folgende Grundsätze: =>Beibehaltung der Orchesterstimmen wie sie im uns überlassenen Manuskript festgehalten sind, (sie sind im übrigen höchstwahrscheinlich vollständig). =>Beibehaltung der wichtigen musikalischen Motive innerhalb der Begleitung. =>Respektierung des ursprünglichen Aufbaus ohne Einfügung neuer Elemente, (mit Ausnahme der Takte 9 und 10 des 1. Satzes). => Erhaltung der musikalisch-künstlerischen Substanz, wobei wenig glückliche oder offensichtlich falsche Lösungen eliminiert wurden. Die Herausgeber möchten es nicht versäumen, an dieser Stelle der Familie Ricardi di Netro besonderen Dank dafür auszusprechen, dass sie die Zugänglichkeit zu diesem Manuskript, ein Bestandteil des Musikarchivs der Familie, ermöglicht hat. Die Herausgeber: Daniele Zanettovich und Nicola Bulfone Einführung Carlo Pässler wurde am 27. März 1774 in Neapel geboren. Sein Vater - er stammte ursprünglich aus Dresden - war Hauptmann der Schweizergarde am königlichen Hof. Mit zehn Jahren begann Carlo seine Ausbildung am Konservatorium äPieta dei Turchini', der Musikschule der neapolitanischen Hauptstadt. 1796 schloss er seine Ausbildung in Oboe und Englischhorn ab und begann eine lange Wanderschaft zu den wichtigsten Theatern der italienischen Halbinsel. Die ersten Etappen sind Faenza und Senigallia. Dann begibt er sich nach Treviso in die Dienste des Grafen Pola. Zwei Jahre später ist er in Rom, kehrt aber dann kurz nach Neapel zurück. Darauf spielt er in Florenz und Venedig und landet schliesslich 1801 als Oboist am eben neu eröffneten Theater in Triest. Er tritt aber auch in Wien auf, wo er für ein einziges Konzert 2000 Gulden erhält. Im Dezember 1809 zieht Carlo Pässler von Triest nach Venedig. Während der Theatersaison spielt er auch in Udine und Treviso. In Mailand gibt er ein Konzert am Hofe des Vizekönigs Eugenio di Beauharnais. Er ist weiter Mitglied der verschiedensten Opern-Ensembles und gelangt 1822 ern