Naji Hakim
Die Taube
auf Texte aus der Bibel
Naji Hakim
Die Taube
auf Texte aus der Bibel
- Besetzung Gesang (hoch) und 4 Streicher
- Ausgabe Partitur und Stimmen
- Komponist Naji Hakim
- Verlag Schott Musik
- Bestell-Nr. ED9970
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Beschreibung:
Dieses Stück soll meine Hoffnung ausdrücken, dass unsere Kirchen nicht nur in Frieden zusammen leben sondern auch eine Gemeinschaft bilden.'
Naji Hakim.
Die Taube wurde jetzt anlässlich der 450 Jahresfeier des Augsburger Religionsfriedens von 'Kirchenmusik bei St. Anna Augsburg' in Auftrag gegeben. Das Werk basiert auf drei Bibelversen, die alle auf den Frieden hinweisen: 1. Mose 8,11; Lukas 1,79; Johannes 14,27. Die Musik ist durchkomponiert und entfaltet den Charakter der Strophen durch kontrastierendes Saitenspiel im Wechsel mit der expressiven Gesangstimme, die Licht und Glück zum Ausdruck bringt.
Das Werk gibt es in drei Versionen: 1. für Tenor und Streichquartett, 2. für Tenor und Streichorchester, 3. für Tenor und Orgel.
Die Uraufführung gestalteten Robert Sellier, Tenor, und das Capella St. Anna Streichquartett, Augsburg am 8. August 2005 im Festkonzert zum Hohen Friedensfest.
Folgende Textstellen werden verwendet:
1.
Mose 8,11: 'Die Taube kam zu ihm um die Abendzeit, und siehe, ein Ölblatt hatte sie abgebrochen und trug's in ihrem Schnabel.'
Lukas 1,79: '...
Auf dass er erscheine denen, die da sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füsse auf den Weg
des Friedens.'
Johannes 14,27: 'Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch.'
'...und richte unsere Füsse auf den Weg des Friedens.' (Lukas 1,79):
Sprache und Musik verbinden Menschen zu Gemeinschaften, die uns auf den Weg zum Frieden führen. Dies wird besonders beim gemeinsamen Singen und Musizieren deutlich, denn dann werden wir ein musikalischer Körper im Zusammenklang von Rhythmus und Atem - es entsteht ein Gefühl des Zusammengehörens, das für den Frieden förderlich ist. Indem wir ein Teil der Musik werden, werden unsere 'Füsse auf den Weg des Friedens' gerichtet.
Im Lukasevangelium Kapitel 1 verbinden sich Körper und Seele von Maria und Zacharias zum Lobgesang. Sie lassen Gottes Melodie durch ihren Körper erklingen. Vielleicht hat der Kirchenvater Ignatius sich von ihnen inspirieren lassen, als er um Jahre 100 an die Christen von Ephesus schrieb: 'Lasset Gottes Melodie in euch erklingen.' Die Melodie unseres Lebens ist ein Ton in Gottes großer Melodie: eine ewige himmlische Musik in der wir uns vereinigen. Und dann wird es sich allmählich zeigen, welche Saiten wir anschlagen dürfen und welche Musik wir gemeinsam schaffen.
Gottes unauslöschbare Melodie hat unendliche Variationsmöglichkeiten. Wie bekannt, ist die Variation mit ihrem Thema verknüpft, aber nicht begrenzt oder eingeschränkt. Bei der Taufe gibt uns Gott eine Variation - eine unauslöschbare Variation, denn sein Versprechen lautet: 'Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.' (Matthäus 28,20)
Tief verbunden werden wir von Gott geführt. Aus der Ewigkeit ruft er uns in das Leben. Er lässt seine Melodie in uns erklingen und ruft uns an unserem Todestag in die Ewigkeit zurück.
Lasset Gottes Melodie in euch erklingen und eure Füsse auf den Weg des Friedens richten.
Pfarrerin Hanne Margrethe Tougaard
Naji Hakim.
Die Taube wurde jetzt anlässlich der 450 Jahresfeier des Augsburger Religionsfriedens von 'Kirchenmusik bei St. Anna Augsburg' in Auftrag gegeben. Das Werk basiert auf drei Bibelversen, die alle auf den Frieden hinweisen: 1. Mose 8,11; Lukas 1,79; Johannes 14,27. Die Musik ist durchkomponiert und entfaltet den Charakter der Strophen durch kontrastierendes Saitenspiel im Wechsel mit der expressiven Gesangstimme, die Licht und Glück zum Ausdruck bringt.
Das Werk gibt es in drei Versionen: 1. für Tenor und Streichquartett, 2. für Tenor und Streichorchester, 3. für Tenor und Orgel.
Die Uraufführung gestalteten Robert Sellier, Tenor, und das Capella St. Anna Streichquartett, Augsburg am 8. August 2005 im Festkonzert zum Hohen Friedensfest.
Folgende Textstellen werden verwendet:
1.
Mose 8,11: 'Die Taube kam zu ihm um die Abendzeit, und siehe, ein Ölblatt hatte sie abgebrochen und trug's in ihrem Schnabel.'
Lukas 1,79: '...
Auf dass er erscheine denen, die da sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füsse auf den Weg
des Friedens.'
Johannes 14,27: 'Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch.'
'...und richte unsere Füsse auf den Weg des Friedens.' (Lukas 1,79):
Sprache und Musik verbinden Menschen zu Gemeinschaften, die uns auf den Weg zum Frieden führen. Dies wird besonders beim gemeinsamen Singen und Musizieren deutlich, denn dann werden wir ein musikalischer Körper im Zusammenklang von Rhythmus und Atem - es entsteht ein Gefühl des Zusammengehörens, das für den Frieden förderlich ist. Indem wir ein Teil der Musik werden, werden unsere 'Füsse auf den Weg des Friedens' gerichtet.
Im Lukasevangelium Kapitel 1 verbinden sich Körper und Seele von Maria und Zacharias zum Lobgesang. Sie lassen Gottes Melodie durch ihren Körper erklingen. Vielleicht hat der Kirchenvater Ignatius sich von ihnen inspirieren lassen, als er um Jahre 100 an die Christen von Ephesus schrieb: 'Lasset Gottes Melodie in euch erklingen.' Die Melodie unseres Lebens ist ein Ton in Gottes großer Melodie: eine ewige himmlische Musik in der wir uns vereinigen. Und dann wird es sich allmählich zeigen, welche Saiten wir anschlagen dürfen und welche Musik wir gemeinsam schaffen.
Gottes unauslöschbare Melodie hat unendliche Variationsmöglichkeiten. Wie bekannt, ist die Variation mit ihrem Thema verknüpft, aber nicht begrenzt oder eingeschränkt. Bei der Taufe gibt uns Gott eine Variation - eine unauslöschbare Variation, denn sein Versprechen lautet: 'Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.' (Matthäus 28,20)
Tief verbunden werden wir von Gott geführt. Aus der Ewigkeit ruft er uns in das Leben. Er lässt seine Melodie in uns erklingen und ruft uns an unserem Todestag in die Ewigkeit zurück.
Lasset Gottes Melodie in euch erklingen und eure Füsse auf den Weg des Friedens richten.
Pfarrerin Hanne Margrethe Tougaard
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