Trio concertant op. 7/2
für Klarinette, Violine und Viola
inkl. MwSt., zzgl. Versand
auf Lager
Lieferzeit 1-3 Arbeitstage
J. G. Distler
Trio concertant op. 7/2
für Klarinette, Violine und Viola

J. G. Distler
Trio concertant op. 7/2

für Klarinette, Violine und Viola

auf Lager
Lieferzeit 1-3 Arbeitstage
inkl. MwSt., zzgl. Versand
Voraussichtliche Lieferung zwischen 24.02.2026 und 26.02.2026.
  • Kreditkarte
  • Rechnung Rechnung
  • PayPal
  • Sepa

Nicht in allen Ländern verfügbar. Mehr erfahren

Beschreibung:

  • Opus: 7
Johann Georg D i s t 1 e r, von dem man vermutet, dass er um 1765 in oder bei Wien geboren wurde, war einer der wenigen Schüler Joseph Haydns und wurde von diesem sogar besonders geschätzt. 1781 trat er als Geiger in die Dienste Prinz Friedrich Eugens von Württemberg in Mömpelgard ( Montbéliard ) und rückte dort um 1790 zum Konzertmeister und Musikdirektor auf. Nach einem kurzen Zwischenaufenthalt in Bayreuth zusammen mit seinem Brotherrn kam er 1795 nach Stuttgart, als Friedrich Eugen nach dem Tod seines Bruders die Regierung des Herzogtums Württemberg übernahm. Hier leitete er gemeinsam mit dem Konzertmeister Rudolf Zumsteeg die- Hofkapelle. Eine Gemütskrankheit zwang ihn jedoch bereits 1796, diesen Dienst zu quittieren. Er kehrte nach Wien zu seinen Eltern zurück, wo er schon 1799 starb. Von Distlers Kompositionen sind ein Violinkonzert, ein Flötenkonzert und eine Reihe von Kammermusikwerken, insbesondere Streichquartette, überliefert. Sie waren einst recht beliebt, wobei vor allem die leichte und gefällige Art seiner Einfälle und deren instrumentengerechte Verarbeitung gerühmt wurden. Obwohl Schüler Haydns, schloss sich Distler in seiner Satztechnik nicht seinem Lehrer und damit der Wiener Klassik an , sondern übernahm den besonders in Frankreich gepflegten konzertanten Stil, bei dem in der Kammermusik die Gleichberechtigung aller Stimmen nicht mit durchbrochener, motivischer Arbeit, sondern durch zwischen allen Instrumenten wechselnden, jeweils längeren Soli, bei denen die anderen Partner nur Begleitfunktion haben, erreicht wird. Alle genannten Eigenschaften finden sich auch bei Distlers op. 7, das 1799 als sein letztes Werk bei Gombart in Augsburg erschien: zwei Trios für Klarinette, Violine und Viola. Die dreisätzigen Werke bieten mit ihrer flüssigen, eingängigen Melodik liebenswürdige Spielmusik und stellen für alle Instrumente in dieser recht ungewöhnlichen Kombination dankbare Aufgaben ohne übermässige Schwierigkeiten. Als Vorlage für diese Edition diente die in der Bibliothek der Königlichen Musikakademie Stockholm, der für die Erlaubnis zur Veröffentlichung gedankt sei, aufbewahrte irstausgabe. Zahlreiche Druckfehler mussten ausgemerzt werden, die wenigen angegebenen Vortragsbezeichnungen wurden vereinheitlicht und sparsam ergänzt, sollten aber in der jetzigen Form auch nur als Vorschlag des Herausgebers angesehen werden. Prof. Dr. W. Sawodny