Elegy
für Sopran, Klarinette (oder Oboe) und Klavier
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Richard Lane
Elegy
für Sopran, Klarinette (oder Oboe) und Klavier
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Richard Lane
Elegy

für Sopran, Klarinette (oder Oboe) und Klavier

  • Besetzung Gesang (hoch), Klarinette und Klavier
  • Opt. Besetzung Gesang (hoch), Oboe und Klavier
  • Komponist Richard Lane
  • Texter Thomas S. Jones
  • Schwierigkeit
    (mittel)
  • Ausgabe Klavierpartitur und Stimme(n)
  • Verlag Editions Marc Reift
  • Bestell-Nr. BIM-MCX72
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Beschreibung:

  • Erschienen: 18.08.2026
  • Rubrik: Original-Arrangements
  • Genre: Klassik, Klassische Musik der Moderne
1969 für Janet und Gilbert Norwood komponiert, ist Elegy für Sopran, Klarinette (oder Oboe) und Klavier die Vertonung eines Gedichts des amerikanischen Dichters Thomas S. Jones Jr. (1882–1932). Das etwa dreiminütige Werk zeugt von Richard Lanes Gabe für lyrische Melodik und von seinem Gespür für die Ausdrucksmöglichkeiten sowohl des Textes als auch der instrumentalen Farbe. Mit der Vortragsbezeichnung Lento espressivo entfaltet sich Elegy in ruhigem, kontemplativem Charakter. Die Singstimme trägt Jones' Meditation über Einsamkeit, Erinnerung und das Vergehen der Zeit vor, während die Klarinette oder Oboe als ausdrucksvolles Gegenüber dient und nicht bloß als Begleitung. Das Klavier bildet ein sanft changierendes harmonisches Fundament und verbindet ausgehaltene Klänge mit fließenden Figuren, die den Text stützen und erhellen. Taktwechsel und feine harmonische Bewegungen verleihen der Musik eine natürliche Flexibilität und lassen die Phrasierung den Konturen der Dichtung folgen. Im weiteren Verlauf erweitert Lane allmählich die dynamische und emotionale Bandbreite der Musik, ehe er zur stillen Atmosphäre des Beginns zurückkehrt. Den letzten Worten "Leave him forgotten" folgt ein kurzer instrumentaler Ausklang, der bis zum ppp verklingt und das Werk zu einem ergreifenden, zarten Abschluss führt. Elegy steht in einer wiederkehrenden expressiven Tradition in Lanes Schaffen. Das Komponieren von Elegien zog sich durch einen großen Teil seiner Laufbahn: angefangen mit Elegy (1961) für zwölf Violoncelli, gefolgt von Elegy (1968) für Sopran, Violine, Violoncello und Klavier; Elegy (1969) für Sopran, Klarinette (oder Oboe) und Klavier; Elegy (1989) für Violine und Klavier; und schließlich Elegy for Jules (2001) für Streichorchester. In diesem intimen Rahmen verbinden sich Lanes charakteristische Lyrik, seine farbige harmonische Sprache und sein ökonomischer Umgang mit der musikalischen Form zu einer zutiefst ausdrucksvollen Miniatur für Singstimme und Instrumente.