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Mathias Rüegg
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Beschreibung:

  • Seiten: 25
  • Erschienen: 12.06.2012
  • Rubrik: Flexible Besetzung
  • ISMN: 9790012201021
Wien gilt als Stätte bedeutender klassischer Orchester - sie gelten als Garant einer traditionellen Bastion, die hauptsächlich vor dem 20. Jh. geschriebene Musik für ein immer älter werdendes Abonnement-Publikum spielt. Etwas, was in anderen Kunstrichtungen unmöglich wäre. Komponisten neuer Musik müssen in den Keller. Aber vielleicht sollten die europäischen Komponisten auch mal über ihre Entfremdung der Musik in den letzten siebzig Jahren nachdenken, ein Phänomen, das es in der Form in den USA nie gegeben hat. Ich versuche in meiner Naivität Musik zu schreiben, die nur mit Musik und nichts mit Soziologie, Terminologie, Philosophie, Mathematik, Weltverbesserung, Innovation, Politikoder sonstigen Schlagwörtern zu tun hat. Musik, die den Musikern und dem Zuhörer auch so etwas wie 'Genießen' , bzw. 'Nachvollziehen' erlaubt. Und ich bin froh, wenn ich dafür die richtigen Musiker finde wie z.B. Sie, werte Interpreten, oder wie z.B. Flip Philipp (Percussion), bzw. Ernst Weissensteiner (Kontrabass), beide Symphoniker und gewiefte Jazzmusiker mit Hang zu vielfältigen Experimenten in ihren eigenen Formationen. Also so etwas wie ein Versprechen für die Zukunft. Und haben Sie mal die Noten eines Solos von Charlie Parker mit einer Geigenstimme von Bach verglichen? Der Unterschied auf dem Papier ist minimal, Noten sind in der Analyse neutral. Erst im Kontext der Aufführungspraxis werden sie weltanschaulich, (kultur)politisch, missbraucht und gegeneinander ausgespielt. (M.Rüegg)