Gabriel Fauré
Klavierquintett Nr. 1 d-Moll, op. 89 (N 158) - Klavierquintett Nr. 2 c-Moll, op. 115 (N 188)
Gabriel Fauré
Klavierquintett Nr. 1 d-Moll, op. 89 (N 158) - Klavierquintett Nr. 2 c-Moll, op. 115 (N 188)
- Besetzung Klavierquintett (2 Violinen, Viola, Cello und Klavier)
- Komponist Gabriel Fauré
- Serie Gabriel Fauré. Œuvres complètes
- Ausgabe Partitur
- Verlag Bärenreiter Verlag
- Bestell-Nr. BA9470-01
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Beschreibung:
Die beiden Quintette für Klavier und Streicher von Gabriel Fauré sind Höhepunkte seines Schaffens und Meilensteine im Repertoire der Klavierquintette. Diese kritische Ausgabe wird neues Interesse an diesen Meisterwerken wecken.
Das erste Quintett wurde Anfang 1906 vollendet und hatte von allen Werken Faurés die längste Entstehungsgeschichte, nämlich insgesamt achtzehn Jahren. Es ist wie César Francks Quintett in f-Moll in einer "romantischen" dreisätzigen Form angelegt. Das zweite Quintett op. 115 entstand zwischen 1919 und 1921 in der letzten großen Schaffensphase des Komponisten. Die vier Sätze verkörpern einen weitläufigen, leuchtenden, frei dissonanten Stil innerhalb einer äußerlich klassischen Form.
Die Hauptthemen der ersten Sätze beider Quintette bieten zwei der schönsten Melodien, die Fauré je geschrieben hat. Der Mittelsatz von Op. 89 ist eine der architektonisch am besten durchdachten Partituren Faurés, voller metrischer Komplexität, während das Scherzo von Op. 115 eine schwindelerregende "Tour de Force" aus nicht klassifizierbaren Tonleitern ist. In den Finales beider Quintette schuf Fauré Themen und formale Strukturen, wie sie sonst nirgendwo in seiner Kammermusik begegnen.
In dieser Ausgabe bereinigt Carlo Caballero die Unstimmigkeiten in den Originalausgaben zwischen der Partitur und den Streicherstimmen, wobei er sorgfältig die musikalisch begründeten Abweichungen bewahrt. Der Herausgeber erörtert zudem Faurés Verwendung von doppelten Notenhälsen im Klavierpart sowie die besonderen Absichten hinter den Bezeichnungen "sostenuto", "espressivo" und "marcato".
Das erste Quintett wurde Anfang 1906 vollendet und hatte von allen Werken Faurés die längste Entstehungsgeschichte, nämlich insgesamt achtzehn Jahren. Es ist wie César Francks Quintett in f-Moll in einer "romantischen" dreisätzigen Form angelegt. Das zweite Quintett op. 115 entstand zwischen 1919 und 1921 in der letzten großen Schaffensphase des Komponisten. Die vier Sätze verkörpern einen weitläufigen, leuchtenden, frei dissonanten Stil innerhalb einer äußerlich klassischen Form.
Die Hauptthemen der ersten Sätze beider Quintette bieten zwei der schönsten Melodien, die Fauré je geschrieben hat. Der Mittelsatz von Op. 89 ist eine der architektonisch am besten durchdachten Partituren Faurés, voller metrischer Komplexität, während das Scherzo von Op. 115 eine schwindelerregende "Tour de Force" aus nicht klassifizierbaren Tonleitern ist. In den Finales beider Quintette schuf Fauré Themen und formale Strukturen, wie sie sonst nirgendwo in seiner Kammermusik begegnen.
In dieser Ausgabe bereinigt Carlo Caballero die Unstimmigkeiten in den Originalausgaben zwischen der Partitur und den Streicherstimmen, wobei er sorgfältig die musikalisch begründeten Abweichungen bewahrt. Der Herausgeber erörtert zudem Faurés Verwendung von doppelten Notenhälsen im Klavierpart sowie die besonderen Absichten hinter den Bezeichnungen "sostenuto", "espressivo" und "marcato".