Efrain Oscher
Konzert für Oboe und Streicher
Efrain Oscher
Konzert für Oboe und Streicher
- Besetzung Oboe und Streicher
- Komponist Efrain Oscher
-
Schwierigkeit
- Ausgabe Partitur
- Verlag Friedrich Hofmeister Musikverlag
- Bestell-Nr. FH8052
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Beschreibung:
Dieses Konzert ist das Ergebnis einer mehrjährigen musikalischen Zusammenarbeit und Freundschaft zwischen dem venezolanischen Oboisten Sergio Sanchez und Efrain Oscher. Es ist eine Hommage an Venezuela und seine Musik, inspiriert durch seine Erinnerungen an seine Kindheit und an die vielen Jahre, die Efrain Oscher der weltweiten Aufführung venezolanischer Musik gewidmet hat.
Der erste Satz Allegro Caraqueño basiert auf dem venezolanischen Merengue, der sich durch seinen 5/8-Takt vom dominikanischen Merengue unterscheidet. Dieser Satz erinnert an ein Caracas in seiner Blütezeit - modern, chaotisch, mitunter gewalttätig, aber voller Kultur und Leben. Die Musik ist von einer gewissen Melancholie durchdrungen, die vom Klang der Oboe perfekt eingefangen wird.
Der zweite Satz fußt auf der Tonada, einem Musikstil, der seinen Ursprung in Arbeitsliedern hat, die vor allem beim Melken gesungen werden. Diese Lieder fangen die Einsamkeit der Bauern in den Weiten Venezuelas ein, die Dunkelheit der Ebene vor der Morgendämmerung, den Geruch des vom Tau glitzernden Grases sowie die Geräusche der Vögel und Grillen. Dieser Satz wird vom Englisch Horn übernommen.
Im Osten Venezuelas kann man immer noch den Tanz der Gaita de Tambora miterleben, eine beeindruckende Darbietung zweier Gruppen von Tänzern, die sich gegenseitig jagen und zum Klang von Trommeln und Gesang Fahnen schwenken. Er ist das Thema im dritten Satz. Es ist eine Fantasie, die rhythmische und melodische Elemente der Gaita de Tambora zu einer Textur auf den Streichern verbindet, die an die Trommeln erinnert. Gleichzeitig zeigt die Oboe Virtuosität und Ausdruckskraft in Passagen, die zudem von Jazz-Einflüssen durchdrungen sind. Die gelegentlichen "Verfolgungsjagden" zwischen Oboe und Streichern geben diesem Satz einen festlichen, fröhlichen Charakter.
Der erste Satz Allegro Caraqueño basiert auf dem venezolanischen Merengue, der sich durch seinen 5/8-Takt vom dominikanischen Merengue unterscheidet. Dieser Satz erinnert an ein Caracas in seiner Blütezeit - modern, chaotisch, mitunter gewalttätig, aber voller Kultur und Leben. Die Musik ist von einer gewissen Melancholie durchdrungen, die vom Klang der Oboe perfekt eingefangen wird.
Der zweite Satz fußt auf der Tonada, einem Musikstil, der seinen Ursprung in Arbeitsliedern hat, die vor allem beim Melken gesungen werden. Diese Lieder fangen die Einsamkeit der Bauern in den Weiten Venezuelas ein, die Dunkelheit der Ebene vor der Morgendämmerung, den Geruch des vom Tau glitzernden Grases sowie die Geräusche der Vögel und Grillen. Dieser Satz wird vom Englisch Horn übernommen.
Im Osten Venezuelas kann man immer noch den Tanz der Gaita de Tambora miterleben, eine beeindruckende Darbietung zweier Gruppen von Tänzern, die sich gegenseitig jagen und zum Klang von Trommeln und Gesang Fahnen schwenken. Er ist das Thema im dritten Satz. Es ist eine Fantasie, die rhythmische und melodische Elemente der Gaita de Tambora zu einer Textur auf den Streichern verbindet, die an die Trommeln erinnert. Gleichzeitig zeigt die Oboe Virtuosität und Ausdruckskraft in Passagen, die zudem von Jazz-Einflüssen durchdrungen sind. Die gelegentlichen "Verfolgungsjagden" zwischen Oboe und Streichern geben diesem Satz einen festlichen, fröhlichen Charakter.