Michele Mascitti
Konzerte 1 und 2 aus op. 7
Paris 1727
Michele Mascitti
Konzerte 1 und 2 aus op. 7
Paris 1727
- Besetzung 2 Violinen, Streicher und Basso Continuo
- Komponist Michele Mascitti
- Herausgeber Michael Talbot
- Ausgabe Partitur
- Verlag Edition HH Limited
- Bestell-Nr. MDS-HH591
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Beschreibung:
Gewöhnliche Violinsonaten bildeten das Rückgrat der Serie von zehn Sammlungen, die der in Süditalien geborene, aber seit 1703 dauerhaft in Paris lebende italienische Geiger Michel Mascitti (1663/4–1760) zwischen 1704 und 1738 drucken ließ. Sein Opus 7 (1727) beginnt mit acht solcher Sonaten, endet aber mit vier sechsstimmigen Streicherkonzerten, die zusammen mit einer im selben Jahr veröffentlichten Sammlung von Konzerten für fünf Flöten (!) von J.B. de Boismortier die stolze Tradition der auf französischem Boden entstandenen Konzerte begründen. Erstaunlicherweise wurden Mascittis Konzerte nicht nur von Verlegern und Interpreten, sondern auch von Kommentatoren vernachlässigt. Insbesondere die ersten beiden Konzerte zeigen große musikalische Verdienste in einer originellen Sprache, die italienische und französische Einflüsse auf sehr persönliche Weise verbindet. Darüber hinaus stellen ihre italienisch anmutenden Elemente Merkmale, die aus den Konzerten von Corelli, Mascittis bekanntem Lehrer, bekannt sind, denen gegenüber, die normalerweise eher mit Vivaldi in Verbindung gebracht werden. Beide Konzerte sind voller Emotionen, wenn auch nie auf Kosten des Feinschliffs und der Liebe zum Detail, die Mascittis Handwerk auszeichnen.