Juliana Hall
Marguerite
Monodrama für Sopran, Flöte, Cello und Klavier
Juliana Hall
Marguerite
Monodrama für Sopran, Flöte, Cello und Klavier
- Besetzung Gesang (hoch), Querflöte, Cello und Klavier
- Komponist Juliana Hall
-
Schwierigkeit
- Ausgabe Klavierauszug
- Verlag ECS Publishing
- Bestell-Nr. ECS9465
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Beschreibung:
Marguerite ist ein Monodrama - eine verrückte Szene -, das von Neufundlands Opera on the Avalon für die wunderbare Sopranistin Madison Montambault im Rahmen ihres Emerging Artist Program in Auftrag gegeben wurde. In der Konzertsaison 2024-2025 wurden mehrere Auftragswerke für Sängerinnen und Sänger in das Programm aufgenommen, die jeweils auf einer Figur aus der wahren Geschichte von Marguerite de La Rocque basieren. Marguerite de La Rocque war eine junge französische Adlige, die 1542 mit einem männlichen Verwandten über den Atlantik nach Kanada segelte, der in verschiedenen Berichten als Bruder, Cousin oder Onkel bezeichnet wird. Als er Marguerites Affäre mit einem jungen Mann an Bord des Schiffes entdeckte, setzte er sie, ihren Liebhaber und ihre Dienerin auf der legendären Insel der Dämonen vor der Küste Neufundlands aus. Marguerites Geliebter und ihre Magd starben, und als sie später eine Tochter zur Welt brachte, starb auch das Kind. In dieser Geschichte über Liebe, Verrat, Herzschmerz und Überleben lebte Marguerite mehrere Jahre auf der Insel, wo sie mit der rauen nördlichen Umgebung und der ständigen Möglichkeit des Todes konfrontiert war. Lisa Moores fantasievolles und farbenfrohes Libretto haucht dieser Geschichte Leben ein, um sich vorzustellen, wie Marguerite mit ihrem einsamen Leben und ihrer Trauer über den Verlust ihrer Tochter umgegangen sein mag. Sie kämpfte gegen die Verzweiflung an, während sie lebhafte Bilder ihrer verlorenen Tochter halluzinierte und Dämonen auf der Insel sah, mit denen sie Karten spielte, in dem Wissen, dass sie ihre Tochter zurückbekommen würde, wenn sie nur gegen sie gewinnen könnte (so unmöglich dies auch war). In diesem Monodrama erleben wir Marguerite an ihrer Belastungsgrenze, ihre geistige Schärfe ist verloren gegangen und ihre emotionale Stabilität ist erschüttert. Trotz ihrer Hoffnungslosigkeit erklärt sie, dass sie ihr Inselgefängnis nicht eher verlassen wird, als bis es ihr gelingt, ihre Tochter zurückzugewinnen. In Marguerite sehen wir eine junge Frau, die den Männern an der Macht ausgeliefert ist... kein Mitspracherecht in Bezug auf ihre eigene Zukunft, nur Exil... ein völliger Kontrollverlust, bis sie auf der Insel ausgesetzt wird. Dann überwindet sie die Pläne der Männer für sie, indem sie sowohl physische als auch psychische Gefahren überwindet. Nach mehr als zwei langen Jahren wird sie von Fischern gefunden und gerettet und kehrt nach Frankreich zurück.