Georg Philipp Telemann
Musikalische Werke 63
Musik zum Konvivium der Hamburger Bürgerkapitäne 1755 TVWV 15:20 - Oratorio und Serenata
Georg Philipp Telemann
Musikalische Werke 63
Musik zum Konvivium der Hamburger Bürgerkapitäne 1755 TVWV 15:20 - Oratorio und Serenata
- Besetzung Soli, Chor und Ensemble
- Ausgabe Partitur (Urtext)
- Komponist Georg Philipp Telemann
- Bearbeiter Wolfgang Hirschmann
- Verlag Bärenreiter Verlag
- Herausgeber Bernhard Jahn
- Texter Heinrich Gottlieb Schellhaffer Michael Richey
- Bestell-Nr. BA7817-01
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Beschreibung:
Mit der Kapitänsmusik aus dem Jahr 1755 liegt innerhalb der Telemann-Ausgabe ein weiteres der neun vollständig erhaltenen Werke der spezifisch hamburgischen Gattung ediert vor, zu der Telemann insgesamt 36 Kompositionen beigetragen hat. Diese Musiken begleiteten das Gastmahl, das die Hamburger Bürgerwache für ihre Hauptleute jährlich im Drillhaus veranstaltete. Seit 1719 bestand die aufgeführte Musik aus einem geistlichem Oratorio und einer Serenata. Für die repräsentativen Aufführungen wurden Mitglieder der leistungsfähigen ansässigen Ensembles und Opernsänger engagiert.
Das Libretto des Oratorios 1755 schrieb Heinrich Gottlieb Schellhaffer, Professor am Akademischen Gymnasium, mit dem Telemann bei verschiedenen Gelegenheiten zusammengearbeitet hat. Auch der Dichter der Serenata Michael Richey, dessen Texte oft von Telemann vertont wurden, war Professor am Akademischen Gymnasium, darüber hinaus aber vor allem eine wichtige Größe im literarischen Leben Hamburgs. Im lyrisch-betrachtenden Oratorio werden allegorischen Figuren Dankbarkeitsbezeugungen in den Mund gelegt, in der satirisch-dramatischen Serenata kommt es zu durchaus kontroversen Diskussionen zwischen den mit sprechenden Namen ausgestatteten und überspitzt gezeichneten Charakteren. Telemanns Musik setzt die Vorgaben der Libretti souverän und mit viel gestalterischer Phantasie um, was sich schon in der Vielfalt der gezielt eingesetzten Instrumente widerspiegelt. Telemann entfaltet ein großes und differenziert ausgearbeitetes Ausdrucksspektrum bis hin zu parodistischen Arien in der Serenata.
Das Libretto des Oratorios 1755 schrieb Heinrich Gottlieb Schellhaffer, Professor am Akademischen Gymnasium, mit dem Telemann bei verschiedenen Gelegenheiten zusammengearbeitet hat. Auch der Dichter der Serenata Michael Richey, dessen Texte oft von Telemann vertont wurden, war Professor am Akademischen Gymnasium, darüber hinaus aber vor allem eine wichtige Größe im literarischen Leben Hamburgs. Im lyrisch-betrachtenden Oratorio werden allegorischen Figuren Dankbarkeitsbezeugungen in den Mund gelegt, in der satirisch-dramatischen Serenata kommt es zu durchaus kontroversen Diskussionen zwischen den mit sprechenden Namen ausgestatteten und überspitzt gezeichneten Charakteren. Telemanns Musik setzt die Vorgaben der Libretti souverän und mit viel gestalterischer Phantasie um, was sich schon in der Vielfalt der gezielt eingesetzten Instrumente widerspiegelt. Telemann entfaltet ein großes und differenziert ausgearbeitetes Ausdrucksspektrum bis hin zu parodistischen Arien in der Serenata.
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