Franz Anton Hoffmeister
Notturno Es-dur
für Flauto traverso, Flauto d'amore, 2 Hörner, 2 Violen, Violoncello oder Fagott (Gronefeld)
Franz Anton Hoffmeister
Notturno Es-dur
für Flauto traverso, Flauto d'amore, 2 Hörner, 2 Violen, Violoncello oder Fagott (Gronefeld)
- Besetzung 2 Querflöten, 2 Hörner, 2 Violen und Cello
- Komponist Franz Anton Hoffmeister
- Herausgeber Ingo Gronefeld
- Ausgabe Partitur und Stimmen
- Verlag Edition Kunzelmann
- Bestell-Nr. KU-GM1237
Beschreibung:
Franz Anton Hoffmeister wurde am 12. Mai 1754 in Rothenburg am Neckar geboren. Bereits 1768 ging er nach Wien um Jura zu studieren. Nach Abschluss seiner Studien wandte er sich ganz der Musik zu, die er schon vorher nebenbei betrieben hatte. Hoffmeister entfaltete nun eine enorm fruchtbare kompositorische Tätigkeit und hat neben seinen Sinfonien besonders die Querflöte mit unzähligen Werken in den verschiedensten Besetzungen - vom Duett bis zum Solokonzert - bedacht. Es ist bekannt, dass Franz Anton Hoffmeister auch als Musikverleger erfolgreich war, jedoch stellte er wohl zeitlebens den Musiker über den Kaufmann. Hoffmeister starb am 9. Februar 1812 in Wien. Als Vorlage für die Veröffentlichung des Notturnos in Es dienten die gedruckten Stimmen aus dem Eigenverlag Hoffmeister (Pl. Nr. 52), die der Herausgeber in der Königlichen Bibliothek Kopenhagen (U 140 - Gieddes samling VI, 10 - mu 6208.0599) und in der Stiftsbibliothek Heiligenkreuz (VI c 5) entdeckte. Das technisch und musikalisch anspruchsvolle Werk verlangt versierte Spieler. Ein besonderer Reiz liegt in der Besetzung mit Flauto d'amore (Alt-Querflöte), und es dürfte nach Information des Herausgebers die erste Publikation unserer Zeit sein, in der ein klassisches Werk für Flauto d'amore zugänglich gemacht wird. Für den praktischen Gebrauch wurde der originalen Flauto d'amore Stimme in As die transponierte Fassung für Altquerflöte in G beigelegt. Da der Tonumfang der Flauto d'amore Stimme auch ein Spiel auf der normalen Querflöte in C erlaubt, wurde auch eine Stimme für 2. Flöte (anstelle der Flauto d'amore) beigegeben. Ingo Gronefeld