Giovanni Paisiello
Quartett G-dur
für Flöte, Violine, Viola und Violoncello
Giovanni Paisiello
Quartett G-dur
für Flöte, Violine, Viola und Violoncello
- Besetzung Querflöte, Violine, Viola und Cello
- Komponist Giovanni Paisiello
- Ausgabe Noten
- Verlag Edition Kunzelmann
- Bestell-Nr. KU-GM746
Beschreibung:
Unter dem Titel äSIX / QUATUORS / Pour / FLUTE, VIOLON, VIOLA /& VIOLONCELL / composés par / Ms PAISIELLO / Oeuvre XXIII / Bronsvic / au Magazin de Musique / a la Höhe' hat der Verleger Joh. Peter Spehr die Quartette verlegt, zu denen das hier vorliegende in G-dur als drittes gehört. Da nach H. Sievers die Firmierung äMagazin de Musique' 1794 eingeführt wurde, der Katalog des Verlegers sehr bald eine große Zahl von Titeln aufwies und andererseits unsere Quartette die Verlagsnummer 154 tragen, dürfte die Veröffentlichung in Braunschweig nicht lange nach 1794 zu datieren sein. Die Opusbezeichnung stammt wahrscheinlich wie so häufig in dieser Zeit vom Verleger. Paisiellos Name verbindet sich für uns im allgemeinen mit einem Stück neapolitanischer Operngeschichte. Dies auch völlig zu Recht, denn seine Begabung lag vorzüglich auf dem Gebiet des Musiktheaters und hat im Laufe eines Lebens zur Komposition von mehr als hundert Opern geführt. Bei der Beliebtheit, die diese nicht nur in Italien hatten, ist es nicht verwunderlich, dass die (meist frühen) kirchenmusikalischen Werke oder Instrumentalkompositionen Paisiellos dagegen in den Hintergrund traten. So ist auch unser Quartett nur als Randerscheinung im Werk dieses Meisters zu sehen. Von den zahlreichen Kompositionen für Flöte und Streicher aus jener Zeit sind die meisten heute nicht mehr zugänglich. Die Beliebtheit der Kammermusik in solcher Besetzung heute und die verhältnismässig geringe Literaturauswahl geben uns das Recht, einen Beitrag dieses geistreichen und liebenswürdigen Zeitgenossen und Bewunderers Mozarts wieder zugänglich zu machen. Die Ausgabe folgt in allen Teilen der Vorlage. Offensichtliche Stichfehler sind stillschweigend verbessert, Artikulationen analog ergänzt worden N. D.