Joseph Haydn
Quartett in D-dur
für Mandoline und Streichtrio
Joseph Haydn
Quartett in D-dur
für Mandoline und Streichtrio
- Besetzung Mandoline, Violine, Viola und Cello
- Komponist Joseph Haydn
- Bearbeiter Vincent Beer-Demander
-
Schwierigkeit
- Ausgabe Partitur und Stimmen
- Verlag Les Productions d'Oz
- Bestell-Nr. DOZ4445
Beschreibung:
Dieses "Quartett op.2 (Hob.III:8) in D-Dur con laute" in 5 Sätzen wird zu den beiden Cassationen in C-Dur (Hob.III.6) und in B-Dur (Hob.III.1) und zur "Sonate in F-Dur (Hob.IV.F2)" von Joseph Haydn hinzugefügt. Dieser kostbare Korpus von Werken für den König der barocken Zupfsaiten, von denen einige die Urfassung späterer Werke des Komponisten sind (wie z. B. sein Streichquartett op. 1 Nr. 6), stammt wahrscheinlich aus seiner Begegnung mit dem Lautenisten Joachim Bernhard Hagen im Jahr 1755 und wurde 1770 von Breitkopf veröffentlicht. Es ist mehr als wahrscheinlich, dass diese galanten Werke, die perfekt an die technischen und musikalischen Möglichkeiten der Mandoline angepasst sind, von den Mandolinisten des späten 18. Jahrhunderts aufgeführt wurden, die das goldene Zeitalter der kleinen "italienischen" Laute darstellten, insbesondere in Wien, wo wir die Originalwerke für Mandoline von Mozart, Kozeluch, Hummel, Hoffmann, Giuliani... finden. Es handelt sich also eher um eine Erweiterung des ursprünglichen Repertoires als um eine echte Transkription; die Grenze zwischen der Sopranlaute und der Laute ist sehr fließend, im Fall von Antonio Vivaldi einige Jahre zuvor sogar nicht existent.