Quartett op. 75 für Klavier, Violne,
Viola und Violoncello
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Heinrich von Herzogenberg
Quartett op. 75 für Klavier, Violne,
Viola und Violoncello

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Beschreibung:

  • Opus: 75
  • Genre: Klassik
Heinrich Freiherr von H e r z o g e n b e r g wurde am 10. 6.1843 in Graz geboren. Seine musikalische Ausbildung erhielt er am Wiener Konservatorium, wo er Schüler F.O.Dessoffs war. 1872 ging er nach Leipzig und war dort Mitbegründer des Bach - Vereins, den er auch zehn Jahre leitete - bis zu seiner Berufung ( 1885 ) als Kompositionslehrer und Nachfolger Friedrich Kiels an die Kgl. Hochschule für Musik in Berlin. Dieses Amt übte er mit gesundheitlich bedingten Unterbrechungen bis kurz vor seinem Tode ( am 9.10. 1900 in Wiesbaden ) aus. Bereits in der Wiener Zeit wurden Herzogenberg und seine Frau Elisabeth ( geb. von Stockhausen ), die - selbst eine hervorragende Pianistin - zeitweise seine Schülerin war und in ihm sogar mehr als freundschaftliche Gefühle weckte, mit Johannes Brahms bekannt, eine Verbindung, die sich in der Folge immer mehr vertiefte und zu einer lebenslangen, herzlichen Freundschaft führte. Kein Wunder, dass sich Herzogenberg auch in seinen Kompositionen zunehmend von Brahms beeinflusst zeigt, ein Umstand der mit zum baldigen Vergessen seiner Werke beitrug. Obwohl ein Komponist von großem Feinsinn, geriet er unglücklicherweise in den Ruf eines trockenen Kontrapunktikers, was er in keiner Weise verdient : Er war auf seine Art ein eigenständiger Komponist und Musiker, dessen unverfälschte urwüchsige und dichterische Kraft besonders alle Brahms-Liebhaber für sich einnehmen muss, sobald sie sich mit dessen Werk vertraut machen. Unter seinen mehr als hundert Kompositionen stechen insbesondere die Kammermusikwerke hervor, die nicht nur unter dem Gesichtspunkt ihrer musikalischen Faktur, sondern auch aus wissenschaftlicher Sicht von Interesse sind. Dies gilt auch für das Klavierquartett op. 75, das unbedingt als eine wertvolle Ergänzung des Repertoires für diese Besetzung anzusehen ist. Der Verlag