Rimsky-Korsakow, N., Trio C-Dur,
für Violine, Violoncello und Klavier, Partitur und Stimmen
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Nikolai Rimski-Korsakow
Rimsky-Korsakow, N., Trio C-Dur,
für Violine, Violoncello und Klavier, Partitur und Stimmen

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Beschreibung:

  • Tonart: C-Dur
Die musikgeschichtliche Bedeutung Rimski-Korsakows als russischer Komponist liegt weniger in seinen auch heute noch häufig aufgeführten sinfonischen Werken (Schehezarade u.a.) als in seinem umfangreichen Opern schaffen, das für manche weitere Entwicklung beispielgebend war, über das die Zeit jedoch fortgeschritten ist, so dass heute selbst seine beiden späten Meisterwerke Kitesz und Der goldene Hahn nur wenigen Opernkennern wichtig erscheinen. Doch hat Rimski-Korsakow durch seinen Stil des Orchestersatzes, der sich vor allem durch eine raffinierte Instrumentierung auszeichnet, nicht nur seine unmittelbaren Schüler, darunter Igor Strawinsky (Feuervogel) beeinflusst, sondern auch nachhaltige Eindrücke im Schaffen Debussys und Ravels hinterlassen. Für Rimski-Korsakow war die Oper allerdings ,,zuerst und vor allem ein Musikwerk'; vielleicht war es der Mangel an der großen musikdramatischen Geste in seinen Opern, der zu deren Vergessen beigetragen hat. Die Frage nach der musikdramatischen Substanz in Rimski-Korsakows Kammermusikschaffen stellt sich jedoch nicht: das spürbare Bemühen um die klassische Tradition mit Sonatenform und Rondo, Liedform unter Einbeziehung von nationalem Volksliedgut kennzeichnen diese im Gesamtwerk nicht allzu zahlreich vertretenen Werke.Sein Klaviertrio C-Dur entstand 1897. Auch wenn es damals in einem der ,,Musikabende' im Hause des Komponisten vorgestellt worden ist, legte Rimski-Korsakow, der sich als Opernkomponist betrachtete (,,Kammermusik ist nicht mein Genre'), auf die Veröffentlichung wenig Wert. Erst vierzig Jahre später wurde das Manuskript von seinem Schüler und Schwiegersohn Maximilian Steinberg revidiert und für eine geplante Gesamtausgabe vorbereitet; in der es als Band 28,6 in Moskau 1955 im Russischen Musikverlag erstmals erschienen ist.Das Klaviertrio, das innerhalb dieser Werkgattung zweifellos einen wichtigen Platz in der russischen Kammermusik der Jahrhundertwende neben den Kompositionen von Tschaikowsky, Borodin und Arensky einnimmt, wird hier in der ReiheUNBEKANNTE WERKE DER KLASSIK UND ROMANTIK als praktische Neuausgabe nach Jahrzehnten erstmalig den interessierten Musikkreisen in aller Welt wieder zugänglich gemacht.