Serenade für Klarinette, Viola und Gitarre
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Joseph Küffner
Serenade für Klarinette, Viola und Gitarre

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Beschreibung:

  • Genre: Klassik
Dein Neudruck liegt der Erstdruck zugrunde. Diesen habe ich in Genf antiquarisch erstanden. Das Titelblatt lautet: Serenade pour Clarinette ou Violon Alto & Guitarre composee & dediee a son Ami ADAM SCHOTT par J. Kühner, Musicien de la Cour de S.A.I. & R. le Grand Duc de Wurzbourk. Oeuvre 21. Chez B. Schott a Mavcnce. Propriété de 1'Editeur 710. Prix 3 Francs, 1 fl: 24k! Die Fehler des Erstdrucks habe ich kommentarlos verbessert. Sämtliche Bezeichnungen sind vom Original übernommen worden. ,Joseph Küffner, geboren am 31. März 1776 in Würzburg, gestorben ebenda am 9. September 1856, entstammt einer alten und bekannten Musikerfamilie. So war sein Vater Wilhelm Joseph ein weitgereister Pianist, der in späteren Jahren in England zu den gefeiertesten Klavierspielern gehörte. Der Sohne Joseph sollte Gelehrter werden, hatte aber ganz den Hang zur Musik, dem der Vater nachgab. Vom Hofkonzertmeister Ludwig Schmitt in Würzburg wurde er auf der Violino unterrichtet. Seine Hofmusikertätigkeit wurde beendet als Franken in das Königreich Bayern einverleibt wurde. Sehr große Verdienste erwarb sich Joseph Küffner um die Reorganisation der Militärmusik, wo er Musikmeister in einem Regiment war. Dort erwarb er sich große Verdienste um die volkstümliche Musikpflege. Im Jahre 1814 wurde er pensioniert. Von dort an widmete sich J. Küffner, um seine geringe Besoldung zu verbessern, ganz der Komposition, wobei er noch vier Geschwister zu versorgen hatte. Sehr viel schrieb J. Küffner für die Verlagshandlung Schott's Söhne in Mainz auf Bestellung. Unzählig sind seine Werke von Duos bis Quintette für verschiedene Instrumente. Seine Sinfonien, 2 Opern, Ouvertüren, Potpourris etc. waren überaus beliebt. Nicht unerwähnt das Quintett, welches C.M.v. Weber zugeschrieben wurde, jedoch von Joseph Küffner ist. Seine Werke zeichnen sich durch leicht fliessende und angenehm modellierende Musik aus. So ist auch das vorliegende Werk durch seine interessante Besetzung eine Besonderheit. Für die Ausführenden wir den Zuhörer ist es ein wirkliches Hörvergnügen. Fritz Georg Höly