Sextett in As-Dur
für Klavier, 2 Violinen, Viola und Violoncello (O.Mayer)
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Michail Glinka
Sextett in As-Dur
für Klavier, 2 Violinen, Viola und Violoncello (O.Mayer)

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Beschreibung:

  • Genre: Klassik
Michail Iwanowitsch Glinka (geb. 1804 Nowospaskoje, gest. 1857 Berlin) gilt als der Begründer der national-russischen Tonkunst und schuf mit der Oper äDas Leben für den Zaren', dessen Aufführung 1836 in Sankt Petersburg als Beginn der russischen Nationalmusik angesehen wird, die erste Volksoper seines Landes. Zudem gilt Glinka als einer der Gründer der romantischen Bewegung in Russland. Von 1837 bis 1839 war er Direktor der Hofsängerkapelle in Sankt Petersburg. Der Sohn eines wohlhabenden Landbesitzers war sein Leben lang finanziell unabhängig, doch zwang ihn seine gefährdete Gesundheit, häufig im Ausland zu leben. So hielt er sich von 1830 bis 1833 in Italien auf, wo er in Mailand die Bekanntschaft der Opernmeister Vincenzo Bellini und Gaetano Donizetti machte. Deren Kantilenen lieferten ihm den Stoff für Variationen für Klavier oder verschiedene Kammermusikbesetzungen im italienischen äSentimento brillante'. äIm Frühling, als ich wieder gefallen am Leben fand, begab ich mich an die Komposition einer Serenade über Themen aus Die Nachtwandlerin (La Sonnambula von Bellini) für Klavier, zwei Violinen, Bratsche, Cello und Kontrabass. Das Stück wurde einem jungen Mädchen gewidmet, einer Schülerin von Pollini, die es im Juli 1832 auf bemerkenswerte Weise spielte und dabei von den besten Mailänder Künstlern begleitet wurde', schreibt Glinka in seinen Memoiren. Der Klavierpart des Stückes ist im Stile Chopins virtuos und durchgearbeitet, die Form entspricht der einer Sinfonia. Die aus Bellinis Oper entnommenen Themen entstammen hauptsächlich den Arien der Amina äSovra il sen la man mi posa' für das Moderato, äAh, vorrei trovar parola' für das Allegretto, äAh, non credea mirarti' für das Andante; das Thema des Finale stammt aus dem Chor äNon e questo ingrato core', der rhythmisch verändert wird.