Claude Debussy
Six Épigraphes antiques
Claude Debussy
Six Épigraphes antiques
- Besetzung Ensemble
- Komponist Claude Debussy
- Bearbeiter Jean Marie Morel
- Ausgabe Noten
- Verlag Symétrie
- Bestell-Nr. 9790231801163
Beschreibung:
Debussy veröffentlichte 1915 die Six Épigraphes antiques für Klavier zu vier Händen (sowie eine Fassung für Klavier zu zwei Händen), die nach den Themen einer 15 Jahre zuvor komponierten Begleitmusik geschrieben wurden. Diese Musik sollte die Rezitation der Chansons de Bilitis seines Freundes Pierre Louÿs begleiten und ist nicht mit den 3 gleichnamigen Liedern zu verwechseln.
Im Jahr 1990 hatte ich die Idee - nach vielen anderen! - eine Instrumentalfassung dieser Épigraphes für die Lehrer der Nationalen Musikschule in Chalon-sur-Saône zu schreiben, deren Direktor ich damals war. Ich erhielt die Partitur der Originalmusik, die sich sehr von den Épigraphes unterscheidet, da sie aus kurzen Fragmenten besteht, die für 5 Instrumente geschrieben sind: 2 Flöten, 2 Harfen und Celesta. Sie bestätigte meine erste Idee, 2 Flöten und eine Harfe zu verwenden, und ich vervollständigte die Besetzung mit einem solistischen Streichquintett und anderen Blasinstrumenten, die die Klavierfassung farblich zu suggerieren schien: Oboe, Klarinette, Fagott und Horn.
Meiner Meinung nach ist die Transkription keine Aneignung, sondern eher eine Art Lesart und Interpretation eines Textes, den man bewegend findet: in diesem Fall ist es ein Versuch, die Farben, die hinter dem "Schwarz und Weiß" der Klaviertastatur existieren, deutlich zu machen!
(Übersetzung Philippe Do)
Im Jahr 1990 hatte ich die Idee - nach vielen anderen! - eine Instrumentalfassung dieser Épigraphes für die Lehrer der Nationalen Musikschule in Chalon-sur-Saône zu schreiben, deren Direktor ich damals war. Ich erhielt die Partitur der Originalmusik, die sich sehr von den Épigraphes unterscheidet, da sie aus kurzen Fragmenten besteht, die für 5 Instrumente geschrieben sind: 2 Flöten, 2 Harfen und Celesta. Sie bestätigte meine erste Idee, 2 Flöten und eine Harfe zu verwenden, und ich vervollständigte die Besetzung mit einem solistischen Streichquintett und anderen Blasinstrumenten, die die Klavierfassung farblich zu suggerieren schien: Oboe, Klarinette, Fagott und Horn.
Meiner Meinung nach ist die Transkription keine Aneignung, sondern eher eine Art Lesart und Interpretation eines Textes, den man bewegend findet: in diesem Fall ist es ein Versuch, die Farben, die hinter dem "Schwarz und Weiß" der Klaviertastatur existieren, deutlich zu machen!
(Übersetzung Philippe Do)