Suissitude - 2. Meiteli
für gemischten Chor, Klarinette, Violine, Violoncello, Bass & Hackbrett
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Caroline Charrière
Suissitude - 2. Meiteli
für gemischten Chor, Klarinette, Violine, Violoncello, Bass & Hackbrett
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Caroline Charrière
Suissitude - 2. Meiteli

für gemischten Chor, Klarinette, Violine, Violoncello, Bass & Hackbrett

  • Besetzung Gemischter Chor, Klarinette, Violine, Cello, Kontrabass und Hackbrett
  • Komponist Caroline Charrière
  • Schwierigkeit
    (mittel)
  • Ausgabe Partitur und Stimmen Download
  • Verlag Editions Bim
  • Bestell-Nr. BIM-V110-2BC-DL
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Beschreibung:

  • Erschienen: 31.07.2025
  • Dauer: 3:00
  • Genre: Klassik, Klassische Musik der Moderne
Suissitude (Swissness) Was macht eine Identität aus? Ich habe vier verschiedene Werke komponiert, die meine Vorstellungen der Schweiz mit ihren verschiedenen Regionen und deren eigenen sprachlichen Dynamik widerspiegeln. Es war ein Auftrag der Basler Vokalsolisten für ihr Projekt «Vierfältig – Schweizer Klänge damals und heute». Die Uraufführungen mit den Basler Vokalsolisten (Ltg. Sebastian Goll) und der Camerata variabile (Ltg. Helena Winkelman) fanden 2014 in Zürich und anderen Schweizer Städten statt. 1. Réminiscences (BIM V110-1 — S.A.T.B. + Zink in B). Dieses Stück erinnert an den Kanton Freiburg, wo ich verwurzelt bin. Hier dominieren zwei Aspekte: Das Bauernleben (mit Alpaufzug) und die katholische Religion. Die "nou nou" -Viertelnoten-Laute der Einführung illustrieren die langsamen Schritte des Sennen und einen Hauch nostalgischer Musik. Man hört auch eine kurze Reminiszenz aus dem Ranz des Vaches [Kuhreihen] (https://www.youtube.com/watch?v=e0xAw2oXhJY) sowie ein kurzes Zitat des Greyerzer Mundartliedes Nouthra Dona di Maortse [Notre-Dame des Marches: https://www.youtube.com/watch?v=rRaEN18hCqg], eine kleine Kapelle in der Nähe von Gruyères. Das Stück ist eine Art Heraufbeschwörung, wie ein aus der Vergangenheit auftauchendes Schiff, das sich nähert, wieder belebt, und in der Ferne verschwindet. 2. Meiteli (BIM V110-2 – S.A.T.B., Klarinette, Violine, Violoncello, Kontrabass und Hackbrett). Darin sieht man ein Idealbild, die urschweizerische Seite des glücklich lebenden Schweizers, fröhlich, aber nicht überschwänglich, vernünftig, friedlich, ein guter Kerl der jodelt. Es kommt tief aus seiner Seele - zu Beginn mit dem "Meiteli" Ruf von Berg zu Berg oder mit Jodelfragmenten. Man soll dieses Schaudern von Anfang bis Ende des Stückes spüren. Am Ende wiederholt sich die selbe Stimmung wie in Réminiscences: die Vergangenheit kehrt einen Augenblick zurück, verschwindet aber wieder in der Stille. 3. Dorma (BIM V110-3 — S.(+2 solos),A.T.B., Klarinette, Violine, Violoncello, Kontrabass und Hackbrett). Das ist der Kanton Graubünden mit seinen mysteriösen, kraftvollen, uralten Schönheiten. Um dieses Wiegenlied zu interpretieren, sollte man es "träumen", zwischen Wachzustand und Schlaf, mit Bildern von wilder Natur, Bergen, Tieren. Zwischen Traum und Wirklichkeit hört man die Eltern dem Kind immer wieder "dors, dors" [schlaf, schlaf], zuflüstern. 4. Girometta (BIM V110-4 — S.A.T.B., Klarinette und Violine) Ticino - Tessin, die sonnige Schweiz… ein Glück, in diesem Land ein fröhliches, extrovertiertes und tanzendes Bild zu finden (Vivo). Zu Beginn hört man Grillen, dann ab Takt 15 wieder, wie in den anderen Liedern, dieser Gedanke zeitloser Träumerei. Das Stück endet in übermütiger Fröhlichkeit. Caroline Charrière, Paris, Oktober 2017 Hinweise zur Aufführung 1. Réminiscences: Als Alternative zum Zink in B, kann eine Renaissance Altposaune verwendet werden. 2. Meiteli und 3. Dorma: Anstelle eines Hackbretts ist ein Cymbalum möglich, die Lautstärke dann aber eine Stufe leiser stellen. Die vier Chorwerke dieses Zyklus sind separat verlegt, grundsätzlich aber als Gesamtwerk aufzuführen.