3 Gedichte von Federico García Lorca
für Sopran und Klavier
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John Glenesk Mortimer
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Beschreibung:

  • Erschienen: 02.12.2025
  • Dauer: 7:09
  • Rubrik: Sammlungen
  • Genre: Latin
  • Begleitung: Klavier
I – DIE GITARRE Die Gitarre beginnt zu weinen. Die Strahlen der Morgendämmerung brechen sich. Die Gitarre beginnt zu weinen, und es ist sinnlos, sie zum Schweigen bringen zu wollen – es ist unmöglich, sie zum Schweigen zu bringen. Sie weint monoton, wie das Wasser weint und wie der Wind über den verschneiten Feldern weint. Man kann sie nicht zum Schweigen bringen; sie weint um ferne Dinge. Den Sand des Südens, der sich nach weißen Kamelien sehnt. Sie weint wie ein Pfeil ohne Ziel oder ein Abend ohne Morgen und der erste tote Vogel auf einem Ast. Oh Gitarre! Ein Herz, tödlich verwundet von fünf Schwertern. II – MALAGUEÑA Der Tod kommt und geht aus der Taverne. Schwarze Pferde und finstere Gestalten ziehen über die tiefen Wege der Gitarre. Die fiebrigen Blumen am Ufer riechen nach Salz und dem Blut der Frauen. Der Tod kommt und geht aus der Taverne. III – CANCIÓN Ein hübsches Mädchen pflückt Oliven. Der Wind, der die Türme streichelt, umarmt sie um die Taille. Vier Reiter kommen auf andalusischen Ponys vorbei, gekleidet in Blau und Grün, mit langen dunklen Umhängen. Komm nach Córdoba, meine Schöne. Das Mädchen schenkt ihnen keine Beachtung. Drei schlanke junge Stierkämpfer reiten vorbei, gekleidet in Orange, mit antiken silbernen Schwertern. Komm nach Sevilla, meine Schöne. Das Mädchen schenkt ihnen keine Beachtung. Im blassen purpurroten Abendlicht kommt ein junger Mann mit Rosen und Myrten, die dem Mond gleichen. Komm nach Granada, meine Schöne. Aber das Mädchen hört ihm nicht zu; sie pflückt weiter Oliven, den grauen Arm des Windes um ihre Taille geschlungen.