Guy Sacre
3 Mélodies 90
sur des poèmes de Jules Laforgue, Paul-Jean Toulet, Francis Carco
Guy Sacre
3 Mélodies 90
sur des poèmes de Jules Laforgue, Paul-Jean Toulet, Francis Carco
Beschreibung:
Entgegen meiner Gewohnheit habe ich mich entschlossen, in diesem Cahier Lieder zu Gedichten von drei verschiedenen Autoren zusammenzufassen. Ihr Entstehungsdatum, das den (falschen) Anschein eines Titels erweckt, wäre sicherlich kein ausreichender Grund für ihre Zusammenstellung gewesen, ebenso wenig wie ihre Kürze oder die Sparsamkeit der Mittel, Eigenschaften, die sich in allen von mir vertonten Gedichten wiederfinden. Aber heute, im Nachhinein, finde ich in ihnen eine echte Verwandtschaft von Klimata und Gefühlen.
Laforgue, der ewige Pierrot der französischen Poesie, der unnachahmliche Nachahmer von "Notre-Dame la Lune", schleppt seinen Spleen durch eine Watteau-Landschaft; wenn er manchmal Fragen stellt, dann nur mit "Ironie", und die Etymologie gibt ihm recht. Toulet spricht mit kostbaren, gemessenen Worten von der Trauer um einen Freund und um seine eigene Jugend; ein paar farbige Akzente verstärken den Schmerz noch. Carco schließt sich Verlaine und der Schar der Dichter an, in deren Herzen es "weint, wenn es auf die Stadt regnet"...
(Übersetzung: John Tyler Tuttle)
Laforgue, der ewige Pierrot der französischen Poesie, der unnachahmliche Nachahmer von "Notre-Dame la Lune", schleppt seinen Spleen durch eine Watteau-Landschaft; wenn er manchmal Fragen stellt, dann nur mit "Ironie", und die Etymologie gibt ihm recht. Toulet spricht mit kostbaren, gemessenen Worten von der Trauer um einen Freund und um seine eigene Jugend; ein paar farbige Akzente verstärken den Schmerz noch. Carco schließt sich Verlaine und der Schar der Dichter an, in deren Herzen es "weint, wenn es auf die Stadt regnet"...
(Übersetzung: John Tyler Tuttle)