Jules Massenet
Amoureux d'une étoile
sur un poème d'Eugène de Jonquières
Jules Massenet
Amoureux d'une étoile
sur un poème d'Eugène de Jonquières
- Besetzung Gesang und Klavier
- Komponist Jules Massenet
- Bearbeiter Jean-Christophe Branger
- Ausgabe Partitur
- Verlag Symétrie
- Bestell-Nr. 9782364851351
Beschreibung:
Massenet komponierte Amoureux d'une étoile im August 1911, nur ein Jahr vor seinem Tod am 13. August 1912. Das Gedicht stammt aus einer Sammlung von Vizeadmiral Eugène de Jonquières (1850-1919), einem Militär und "homme de lettres", der eine erfolgreiche Karriere in der Marine machte und auch Dichter war.
Durch Jonquières' Gedicht drückte der Komponist ein persönliches Gefühl aus, das sich durch viele seiner Lieder jener Zeit zieht. Von 1901 bis zu seinem Tod 1912 war Massenet von der Stimme und der Persönlichkeit von Lucy Arbell (1878-1947), einer jungen Altistin, so fasziniert, dass viele seiner Zeitgenossen eine Liebesbeziehung vermuteten. Obwohl das Lied keine Widmung trägt, sind in seiner Konzeption tatsächlich zahlreiche Spuren des Einflusses von Arbell zu erkennen. Das Gedicht drückt dann ein Gefühl aus, das demjenigen ähnelt, das Massenet letztlich zu empfinden schien, zumal eine subtile Umwandlung der ersten Zeile der vorletzten Strophe, ob bewusst oder unbewusst, ihr eine autobiografische Färbung verleiht: "Ô vous qui guidez la souffrance" wird zu "Ô vous qui guidez ma souf- france". Der Tonumfang der Melodie ist schließlich auf den einer Altstimme festgelegt.
Übersetzung Hjördis Thébault
Durch Jonquières' Gedicht drückte der Komponist ein persönliches Gefühl aus, das sich durch viele seiner Lieder jener Zeit zieht. Von 1901 bis zu seinem Tod 1912 war Massenet von der Stimme und der Persönlichkeit von Lucy Arbell (1878-1947), einer jungen Altistin, so fasziniert, dass viele seiner Zeitgenossen eine Liebesbeziehung vermuteten. Obwohl das Lied keine Widmung trägt, sind in seiner Konzeption tatsächlich zahlreiche Spuren des Einflusses von Arbell zu erkennen. Das Gedicht drückt dann ein Gefühl aus, das demjenigen ähnelt, das Massenet letztlich zu empfinden schien, zumal eine subtile Umwandlung der ersten Zeile der vorletzten Strophe, ob bewusst oder unbewusst, ihr eine autobiografische Färbung verleiht: "Ô vous qui guidez la souffrance" wird zu "Ô vous qui guidez ma souf- france". Der Tonumfang der Melodie ist schließlich auf den einer Altstimme festgelegt.
Übersetzung Hjördis Thébault