Antonio Vivaldi
Jubilate, o amoeni RV 639/639a - Gloria, RV 588
ed. critica M. Talbot - Riduzione per canto e pianoforte di A. Frigé
Antonio Vivaldi
Jubilate, o amoeni RV 639/639a - Gloria, RV 588
ed. critica M. Talbot - Riduzione per canto e pianoforte di A. Frigé
- Besetzung Gesang
- Komponist Antonio Vivaldi
- Herausgeber Antonio Frigé
-
Schwierigkeit
- Ausgabe Klavierauszug und Stimme(n)
- Verlag Ricordi
- Bestell-Nr. CP14175400
Beschreibung:
RV 588 ist Vivaldis "anderes" Gloria, eine Komposition, die viele Parallelen zu Vivaldis bekannterer Vertonung desselben Textes (RV 589) aufweist. Sie stammt ebenfalls aus der Zeit von 1713 bis 1717, als der Komponist als Chorleiter am Ospedale della Piet in Venedig tätig war. Für die Schlussfuge lehnt es sich sogar an dasselbe Werk an, ein etwas früheres Gloria des venezianischen Amateurkomponisten Giovanni Maria Ruggieri. Das vorliegende Gloria, RV 588, weicht jedoch von seinem berühmteren Gegenstück ab, indem es seinen Eröffnungssatz auf raffinierte Weise mit dem Schlusssatz einer speziell entworfenen einleitenden Motette, Jubilate o amoeni chori (RV 639/639a), für Solo-Kontralt (oder Sopran) und Streicher kombiniert, obwohl Vivaldi es durch optionale Kürzungen, die im autographen Manuskript in Turin angegeben sind, möglich macht, das Gloria allein aufzuführen. Ob mit oder ohne Introduzione, RV 588 ist ein meisterhaftes Werk mit vielen denkwürdigen Momenten, nicht zuletzt in seinem zu Herzen gehenden zweiten Satz, der auf die Worte "Et in terra pax" gesetzt ist. Die von Antonio Frigé verfasste Einleitung und der Kritische Kommentar zu dieser Vokalpartitur lehnen sich eng an die Kritische Ausgabe von Denis Arnold und Michael Talbot an, die 1990 veröffentlicht wurde.