Claudio Monteverdi
Lamento d'Arianna
für (Mezzo-)sopran und Bc
Claudio Monteverdi
Lamento d'Arianna
für (Mezzo-)sopran und Bc
- Besetzung Sopran und Basso continuo
- Opt. Besetzung Mezzosopran und Basso continuo
- Komponist Claudio Monteverdi
- Herausgeber Martin Nitz
- Ausgabe Partitur und Stimmen
- Verlag Girolamo Musikverlag
- Bestell-Nr. GIRO11-005
inkl. MwSt.,
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Beschreibung:
für (Mezzo-)Sopran und Basso continuo
Herausgegeben von Martin Nitz
Generalbassaussetzung von Martin Nitz
Claudio Monteverdis Oper Arianna wurde 1608 uraufgeführt. Die Handlung geht zurück auf die griechische Sage des Helden Theseus, der mit Hilfe der kretischen Königstochter Ariadne (ital. Arianna) das Untier Minotaurus besiegt und ihre Liebe gewinnt. Auf der gemeinsamen Rückfahrt nach Athen läßt Theseus jedoch seine Geliebte auf der Insel Naxos schnöde zurück.
Ariadnes Klage, das Lamento d'Arianna, stellte für den Komponisten den Höhepunkt der Oper dar, "La più essential parte dell' opera", wie Monteverdi in einem Brief vom 20. März 1620 schrieb.
Leider blieb von der Musik der Oper Arianna nur diese Klage erhalten, die zunächst in handschriftlichen Kopien verbreitet und von Monteverdi (zusammen mit zwei anderen Kompositionen) 1623 veröffentlicht wurde. Dieser Druck diente zur Anfertigung der vorliegenden Ausgabe.
In der Vorlage erscheinen nur wenige "Taktstriche', die lediglich der Orientierung dienen. Die vom Herausgeber vorgenommene Ergänzung und Veränderung der Taktstriche paßt sich dem italienischen Sprachrhythmus an und ermöglicht eine bessere Übersicht dieser rezitativisch angelegten Komposition.
Die Aussetzung des Generalbasses erfolgte sehr einfach. Sie ist als harmonisches Gerüst gedacht, das den verschiedenen infrage kommenden Continuo-Instrumenten (Cembalo, Truhen-Orgel, Theorbe oder Laute) als Basis dienen soll. Die vom Herausgeber in Klammern hinzugefügten Generalbaßziffern sind als unverbindlicher Vorschlag zu betrachten.
Dass Monteverdi die harmonischen "Ergebnisse' seiner fünfstimmigen Madrigal-Fassung, die 1614 - also neun Jahre vor der Wiederveröffentlichung des Lamento - erschien, in diesen späteren Druck nicht einfließen ließ, darf nicht verwundern: Die fünfstimmige Version bedingte ein harmonisch und rhythmisch ausgeprägteres Profil als die ursprüngliche Fassung, in welcher der rezitativische Vortrag der Solostimme nur durch lang ausgehaltene Basstöne aufgefangen werden konnte.
Die deutsche Übersetzung des italienischen Textes besorgte Martina Schänzle unter Mitarbeit des Herausgebers. Für zusätzlichen Rat und Hilfe danken beide Frau Dr. Maria Grazia Kölling, Hamburg.
Hamburg, im März 1998, Martin Nitz
Herausgegeben von Martin Nitz
Generalbassaussetzung von Martin Nitz
Claudio Monteverdis Oper Arianna wurde 1608 uraufgeführt. Die Handlung geht zurück auf die griechische Sage des Helden Theseus, der mit Hilfe der kretischen Königstochter Ariadne (ital. Arianna) das Untier Minotaurus besiegt und ihre Liebe gewinnt. Auf der gemeinsamen Rückfahrt nach Athen läßt Theseus jedoch seine Geliebte auf der Insel Naxos schnöde zurück.
Ariadnes Klage, das Lamento d'Arianna, stellte für den Komponisten den Höhepunkt der Oper dar, "La più essential parte dell' opera", wie Monteverdi in einem Brief vom 20. März 1620 schrieb.
Leider blieb von der Musik der Oper Arianna nur diese Klage erhalten, die zunächst in handschriftlichen Kopien verbreitet und von Monteverdi (zusammen mit zwei anderen Kompositionen) 1623 veröffentlicht wurde. Dieser Druck diente zur Anfertigung der vorliegenden Ausgabe.
In der Vorlage erscheinen nur wenige "Taktstriche', die lediglich der Orientierung dienen. Die vom Herausgeber vorgenommene Ergänzung und Veränderung der Taktstriche paßt sich dem italienischen Sprachrhythmus an und ermöglicht eine bessere Übersicht dieser rezitativisch angelegten Komposition.
Die Aussetzung des Generalbasses erfolgte sehr einfach. Sie ist als harmonisches Gerüst gedacht, das den verschiedenen infrage kommenden Continuo-Instrumenten (Cembalo, Truhen-Orgel, Theorbe oder Laute) als Basis dienen soll. Die vom Herausgeber in Klammern hinzugefügten Generalbaßziffern sind als unverbindlicher Vorschlag zu betrachten.
Dass Monteverdi die harmonischen "Ergebnisse' seiner fünfstimmigen Madrigal-Fassung, die 1614 - also neun Jahre vor der Wiederveröffentlichung des Lamento - erschien, in diesen späteren Druck nicht einfließen ließ, darf nicht verwundern: Die fünfstimmige Version bedingte ein harmonisch und rhythmisch ausgeprägteres Profil als die ursprüngliche Fassung, in welcher der rezitativische Vortrag der Solostimme nur durch lang ausgehaltene Basstöne aufgefangen werden konnte.
Die deutsche Übersetzung des italienischen Textes besorgte Martina Schänzle unter Mitarbeit des Herausgebers. Für zusätzlichen Rat und Hilfe danken beide Frau Dr. Maria Grazia Kölling, Hamburg.
Hamburg, im März 1998, Martin Nitz