Jean-Philippe Rameau
Les Fêtes de Ramire RCT 40
Ballet in einem Akt
Jean-Philippe Rameau
Les Fêtes de Ramire RCT 40
Ballet in einem Akt
- Besetzung Soli, Gemischter Chor (SATB) und Orchester
- Komponist Jean-Philippe Rameau
- Bearbeiter Jean-Jacques Rousseau François Saint-Yves
- Herausgeber Julien Dubruque
- Texter Voltaire
- Ausgabe Klavierauszug
- Verlag Bärenreiter Verlag
- Bestell-Nr. BA8876-90
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Beschreibung:
Erzählt wird die Liebesgeschichte zwischen der am Mord an ihrem Vater bezichtigten Fatime und dem Königssohn Ramire, der in sie verliebt ist und sie aus der Gefangenschaft seines Vaters Alphonse, des Königs von Kastilien, befreit.
Die Oper in Form eines einaktigen Balletts erlebte nur eine einzige Aufführung am 22. Dezember 1745 in Versailles und gehört zu den wenig bekannten Werken Rameaus. Erst in der jüngeren Vergangenheit wurde sie wieder aufgeführt.
Der Auftrag zu "Les Fêtes de Ramire" ging allerdings nicht an Rameau selbst, sondern an Jean-Jacques Rousseau. Dennoch basiert die Oper auf Rameaus, nur wenige Monate zuvor aufgeführtem Comédie-ballet "La Princess de Navarre", dessen Libretto von Voltaire stammte und das dieser für "Les Fêtes de Ramire" kürzte. Rousseau ergänzte das Werk um die Ouvertüre und neue Übergänge. Diese Änderungen wurden Rousseau zufolge in letzter Minute von Rameau durchgesehen, der jedoch nicht genug Zeit hatte, um neue Musik zu komponieren.
Zwar bezeichnete Voltaire sein eigenes Libretto als "erbärmlich", und die wenigen Minuten Musik von Rousseau haben vor allem Kuriositätswert, doch die Dichte an herausragenden Kompositionen von Rameau, von denen viele später in seine anderen Werke eingeflossen sind, macht eine Aufführung durchaus lohnenswert.
Die Oper in Form eines einaktigen Balletts erlebte nur eine einzige Aufführung am 22. Dezember 1745 in Versailles und gehört zu den wenig bekannten Werken Rameaus. Erst in der jüngeren Vergangenheit wurde sie wieder aufgeführt.
Der Auftrag zu "Les Fêtes de Ramire" ging allerdings nicht an Rameau selbst, sondern an Jean-Jacques Rousseau. Dennoch basiert die Oper auf Rameaus, nur wenige Monate zuvor aufgeführtem Comédie-ballet "La Princess de Navarre", dessen Libretto von Voltaire stammte und das dieser für "Les Fêtes de Ramire" kürzte. Rousseau ergänzte das Werk um die Ouvertüre und neue Übergänge. Diese Änderungen wurden Rousseau zufolge in letzter Minute von Rameau durchgesehen, der jedoch nicht genug Zeit hatte, um neue Musik zu komponieren.
Zwar bezeichnete Voltaire sein eigenes Libretto als "erbärmlich", und die wenigen Minuten Musik von Rousseau haben vor allem Kuriositätswert, doch die Dichte an herausragenden Kompositionen von Rameau, von denen viele später in seine anderen Werke eingeflossen sind, macht eine Aufführung durchaus lohnenswert.