Georg Friedrich Händel
Mi palpita il cor HWV 132c/d
Kantate für Alt (Mezzosopran), Traversflöte und Bc
Georg Friedrich Händel
Mi palpita il cor HWV 132c/d
Kantate für Alt (Mezzosopran), Traversflöte und Bc
- Besetzung Alt, Querflöte und Basso continuo
- Opt. Besetzung Mezzosopran, Querflöte und Basso continuo
- Komponist Georg Friedrich Händel
- Herausgeber Franz Müller-Busch
- Ausgabe Partitur und Stimmen
- Verlag Girolamo Musikverlag
- Bestell-Nr. GIRO11-009
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Beschreibung:
Kantate für Alt (Mezzosopran), (Travers-)Flöte (voice flute) und Basso continuo
Herausgegeben von Franz Müller-Busch
Generalbassaussetzung von Eckhart Kuper
Während seiner ersten Jahren in England von etwa 1710 bis 1713 schrieb Georg Friedrich Händel (1685-1759) mindestens drei Fassungen der Kantate mit dem Text Mi palpita il cor, deren musikalisches Material nur zum Teil übereinstimmt.
Die Quellenlage ist relativ komplex: so verzeichnet das Händel Werke Verzeichnis zwar vier Versionen der Kantate (a-d), es existieren jedoch zumindest sechs Fassungen vollständiger Kantaten bzw. Einzelarien. Verschiedene Abschriften weisen zudem erhebliche Abweichungen und Verzierungen auf, deren Ursprung nur teilweise geklärt ist.
Als Vorlage dieser Ausgabe dienten Händels zur Kantate gehörenden Autographe, die als Soloinstrument die Traversflöte verlangen. Diese werden in der British Library zu London unter den Signaturen R.M.20.g.8. (HWV 132c, vollständige Kantate) und R.M.20.e.4. (HWV 132d, nur 1. Arie) aufbewahrt.
Den verschiedenen Abschriften ist zu entnehmen, dass die beiden ersten Arien Ho tanti affani in petto gleichberechtigt nebeneinander stehen und jeweils die eine oder die andere im Gesamtablauf der Kantate verwendet werden kann, weshalb hier beide aufgenommen wurden.
Die Ausgabe folgt, soweit es für eine praktische Nutzung möglich und sinnvoll ist, den Autographen, wobei andere Fassungen und weitere Abschriften von anderer Hand zum Teil berücksichtigt wurden. Einige offensichtlich fehlende Vorzeichen wurden ergänzt und Schreibfehler korrigiert (siehe Fußnoten in der Partitur). Weitere Zusätze, die teilweise den nicht als 1. Quelle klassifizierten Manuskripten entnommen sind, wurden als solche gekennzeichnet. Der italienische Text wurde in wenigen Details der üblichen Schreibweise angepasst und mit Satzzeichen versehen.
Um die Kantate statt auf der Traversflöte mit Blockflöte zu spielen, empfiehlt sich - entsprechend der üblichen Praxis des Spätbarock, wie sie insbesondere in England gepflegt wurde - die Verwendung einer voice flute, also einer Blockflöte mit Grundton d'. Für Spieler, die in der dabei notwendigen Praxis des Transponierens nicht ausreichend geübt sind, liegt eine separate Stimme bei, die mit Altblockflötengriffen zu spielen ist.
Freiburg, im Juli 2003, Franz Müller-Busch
Herausgegeben von Franz Müller-Busch
Generalbassaussetzung von Eckhart Kuper
Während seiner ersten Jahren in England von etwa 1710 bis 1713 schrieb Georg Friedrich Händel (1685-1759) mindestens drei Fassungen der Kantate mit dem Text Mi palpita il cor, deren musikalisches Material nur zum Teil übereinstimmt.
Die Quellenlage ist relativ komplex: so verzeichnet das Händel Werke Verzeichnis zwar vier Versionen der Kantate (a-d), es existieren jedoch zumindest sechs Fassungen vollständiger Kantaten bzw. Einzelarien. Verschiedene Abschriften weisen zudem erhebliche Abweichungen und Verzierungen auf, deren Ursprung nur teilweise geklärt ist.
Als Vorlage dieser Ausgabe dienten Händels zur Kantate gehörenden Autographe, die als Soloinstrument die Traversflöte verlangen. Diese werden in der British Library zu London unter den Signaturen R.M.20.g.8. (HWV 132c, vollständige Kantate) und R.M.20.e.4. (HWV 132d, nur 1. Arie) aufbewahrt.
Den verschiedenen Abschriften ist zu entnehmen, dass die beiden ersten Arien Ho tanti affani in petto gleichberechtigt nebeneinander stehen und jeweils die eine oder die andere im Gesamtablauf der Kantate verwendet werden kann, weshalb hier beide aufgenommen wurden.
Die Ausgabe folgt, soweit es für eine praktische Nutzung möglich und sinnvoll ist, den Autographen, wobei andere Fassungen und weitere Abschriften von anderer Hand zum Teil berücksichtigt wurden. Einige offensichtlich fehlende Vorzeichen wurden ergänzt und Schreibfehler korrigiert (siehe Fußnoten in der Partitur). Weitere Zusätze, die teilweise den nicht als 1. Quelle klassifizierten Manuskripten entnommen sind, wurden als solche gekennzeichnet. Der italienische Text wurde in wenigen Details der üblichen Schreibweise angepasst und mit Satzzeichen versehen.
Um die Kantate statt auf der Traversflöte mit Blockflöte zu spielen, empfiehlt sich - entsprechend der üblichen Praxis des Spätbarock, wie sie insbesondere in England gepflegt wurde - die Verwendung einer voice flute, also einer Blockflöte mit Grundton d'. Für Spieler, die in der dabei notwendigen Praxis des Transponierens nicht ausreichend geübt sind, liegt eine separate Stimme bei, die mit Altblockflötengriffen zu spielen ist.
Freiburg, im Juli 2003, Franz Müller-Busch