Jean-Pierre Leguay
Missa Deo gratias
réduction pour voix et orgue
Jean-Pierre Leguay
Missa Deo gratias
réduction pour voix et orgue
- Besetzung Gesang (hoch), gemischter Chor und 1-2 Orgeln
- Komponist Jean-Pierre Leguay
- Ausgabe Noten
- Verlag Symétrie
- Bestell-Nr. 9790231801286
Beschreibung:
Missa Deo gratias - für Kinderchor, gemischten Chor, zwei Orgeln, zwei Trompeten, zwei Posaunen und Schlagzeug - wurde am Sonntag, 25. Juni 2000, in der Kathedrale Notre-Dame de Paris in Anwesenheit von Kardinal Jean-Marie Lustiger uraufgeführt. Die Aufführung unter der Leitung von Nicole Corti begleitete den Abendgottesdienst.
In Auftrag gegeben von Musique sacrée à Notre-Dame de Paris - damals unter der Leitung von Jean-Michel Dieuaide - besteht dieses Werk in lateinischer Sprache aus Kyrie, Sanctus, Agnus Dei, aber nicht aus dem Gloria, da in Notre-Dame seit Jahren nur noch selten ein mehrstimmiges Gloria gesungen wird.
Spätere Änderungen haben dann den Kinderchor durch einen Solosopran ersetzt und die ad libitum Verwendung von einer oder zwei Orgeln vorgeschlagen. Die letztgenannte Lösung, vor allem wenn die Orgeln weit voneinander entfernt sind, fügt dem Raum und dem Klang definitiv eine dramatische Dimension hinzu, aber der Mangel an geeigneten Räumlichkeiten führte zu einem alternativen Plan, bei dem ein einziges Instrument die Doppelrolle der großen Orgel und der Chororgel spielen würde.
Aus offensichtlichen praktischen Gründen der Entfernung überschneiden sich die Orgelteile selten. Ein solches kurzes, aber eindrucksvolles Ereignis findet im Sanctus am Ende des ersten Hosannah statt. Ein weiteres, mit Tomtom-Begleitung, hebt den Höhepunkt des zweiten Hosannah hervor. Ein noch auffälligeres Beispiel findet sich im Kyrie, Takte 37-68: Der Dirigent wird aufgefordert, Chororgel und Stimmen zu synchronisieren, während der großen Orgel völlige Freiheit gewährt wird. Die Schrift soll hier ein mögliches Rhythmusproblem kompensieren. In der Ein-Orgel-Fassung dieses Abschnitts behält die Orgel das Doppelpedal wie in den vorangegangenen Takten bei und spielt die große Orgelstimme auf den oberen Tastenfeldern. Die Blechbläser (Tacet in der anderen Version) schließen sich an.
(Übersetzung Geneviève Begou)
Eine Aufnahme der Missa Deo Gratias ist beim Label Hortus erhältlich.
Details: Solosopran, gemischter Chor, 1 oder 2 Orgeln (Hauptorgel und Chororgel)
In Auftrag gegeben von Musique sacrée à Notre-Dame de Paris - damals unter der Leitung von Jean-Michel Dieuaide - besteht dieses Werk in lateinischer Sprache aus Kyrie, Sanctus, Agnus Dei, aber nicht aus dem Gloria, da in Notre-Dame seit Jahren nur noch selten ein mehrstimmiges Gloria gesungen wird.
Spätere Änderungen haben dann den Kinderchor durch einen Solosopran ersetzt und die ad libitum Verwendung von einer oder zwei Orgeln vorgeschlagen. Die letztgenannte Lösung, vor allem wenn die Orgeln weit voneinander entfernt sind, fügt dem Raum und dem Klang definitiv eine dramatische Dimension hinzu, aber der Mangel an geeigneten Räumlichkeiten führte zu einem alternativen Plan, bei dem ein einziges Instrument die Doppelrolle der großen Orgel und der Chororgel spielen würde.
Aus offensichtlichen praktischen Gründen der Entfernung überschneiden sich die Orgelteile selten. Ein solches kurzes, aber eindrucksvolles Ereignis findet im Sanctus am Ende des ersten Hosannah statt. Ein weiteres, mit Tomtom-Begleitung, hebt den Höhepunkt des zweiten Hosannah hervor. Ein noch auffälligeres Beispiel findet sich im Kyrie, Takte 37-68: Der Dirigent wird aufgefordert, Chororgel und Stimmen zu synchronisieren, während der großen Orgel völlige Freiheit gewährt wird. Die Schrift soll hier ein mögliches Rhythmusproblem kompensieren. In der Ein-Orgel-Fassung dieses Abschnitts behält die Orgel das Doppelpedal wie in den vorangegangenen Takten bei und spielt die große Orgelstimme auf den oberen Tastenfeldern. Die Blechbläser (Tacet in der anderen Version) schließen sich an.
(Übersetzung Geneviève Begou)
Eine Aufnahme der Missa Deo Gratias ist beim Label Hortus erhältlich.
Details: Solosopran, gemischter Chor, 1 oder 2 Orgeln (Hauptorgel und Chororgel)