Pauline Viardot singt deutsche Gedichte 2 (9 Lieder auf Texte von Eduard Mörike)
30 Lieder für Singstimme und Klavier
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Pauline Viardot singt deutsche Gedichte 2 (9 Lieder auf Texte von Eduard Mörike)
30 Lieder für Singstimme und Klavier

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Beschreibung:

  • Sprache: Deutsch Französisch Russisch
  • Erschienen: 01.06.2025
  • Begleitung: Klavier
  • ISMN: 9790501829538
In dieser dreibändigen Sammlung sind nun zum ersten Mal 30 Lieder von Pauline Viardot – in deutscher, französischer und russischer Fassung – auf Texte von deutschen Dichter*innen zusammengefasst. Die entsprechenden Liedtexte waren in Deutschland sehr geschätzt. Turgenjew und Pohl lasen diese Werke im Salon der Viardots in Baden-Baden. Sicher waren sie es, die Pauline Viardot vorschlugen, sie in der Originalsprache zu vertonen.

3 Bänder mit insgesamt 30 Liedern sind separat erhältlich.

Band 2: Neun Lieder auf Texte von Eduard Mörike.
Mörikes 1838-1839 veröffentlichte naive und einfache Gedichte finden nicht gleich eine positive Aufnahme [20]. Nur zweien von ihnen ist zu dieser Zeit ein gewisser Erfolg beschieden: Das verlassene Mägdlein und Er ist’s (Frühling). So ist Pauline Viardot wahrscheinlich die einzige, die die Gedichte Um Mitternacht, Nixe Binsefuß (Die Undine mit den Schilfrohrfüßen), Mein Fluß und Die traurige Krönung komplett vertont. Turgenjew ist seit den 1850er Jahren ein großer Bewunderer Mörikes. Zusammen mit einem Schreiben schickt er die Werke des Dichters am 29. Juni 1860 an seinen "Freund" Afanassi Fet: "Ich empfehle Ihnen vor allem den (alternden) schwäbischen Dichter Mörike, der Ihnen bestimmt gefallen wird: viel Anmut und Gefühl." Die beiden russischen Dichter übersetzen mehrere Werke; Fets Stil kommt dem Mörikes recht nahe. Durch Turgenjew wurde Pauline Viardot auf die neuen Werke des deutschen Dichters aufmerksam. Zum ersten Mal vertont sie einen ganzen Zyklus von Romanzen, den sie dem schwäbischen Dichter am 24. März 1865 in Stuttgart vorstellt: "…der alte Exzentriker war völlig außer sich, er lief wie ein Besessener hin und her …", berichtet Turgenjew in seinem Brief vom 7. April an Ludwig Pietsch.