Recitativo ritmato - "Farò come colui che piange e dice" (Dante)
für Singstimme und Klavier - 2 Fassungen
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Gioachino Rossini
Recitativo ritmato - "Farò come colui che piange e dice" (Dante)
für Singstimme und Klavier - 2 Fassungen

Gioachino Rossini
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Beschreibung:

  • Sprache: italienisch Deutsch
  • Seiten: 26
  • Erschienen: 26.03.2025
  • Maße: 305 x 230 mm
  • Gewicht: 122 g
  • Genre: Klassik
  • Begleitung: Klavier
  • ISMN: 9790202049297
Die Überschrift, ein terminus technicus, der in dieser Kombination einzigartig in der Musikgeschichte ist, verbindet den Begriff des Rezitativs, also einer eher freien, der gesprochenen Sprache folgenden Gesangsweise, mit dem eines in Noten festgelegten dezidierten Rhythmus'. Grundsätzlich ist das Stück als frühes Beispiel für eine sogenannte "Sprachmelodie" zu verstehen, da es Rossini daran gelegen war, Dantes Verse möglichst getreu - der gesprochenen Sprache folgend - in eine singbare Fassung zu überführen. Ihm gelang eine musikalisch auf kleinstem Raum ausgearbeitete Miniatur, die den Versen des großen Dichters geradezu perfekt gerecht wird. Beachtenswert ist, dass Rossini den Vers "Farò come colui che piange e dice", welcher den zwölf von ihm in Musik gesetzten Versen respektive den vier Terzinen in Dantes Commedia unmittelbar vorausgeht (es handelt sich um den dritten und letzten Vers der vorausgehenden Terzine) als Bestandteil der Überschrift verwendet. Dante wechselt hier vom Dialog mit Francesca da Rimini zu deren "Tränenbeichte"; und Rossini verwendet jenen Vers sowohl als Einführung in die Thematik ("So will ich euch berichten unter Tränen: …") - als auch als eine Art von Ausführungsanweisung, welche die von der Sängerin ihrem Vortrag zugrunde zu legende Stimmung vermitteln soll. (Guido Johannes Joerg).

Zur Ausgabe:

Die Neuausgabe enthält zwei Fassungen der Komposition:
Fassung letzter Hand (nach 1865?)
Urfassung (La Francesca da Rimini; um 1856)

Unterlegt ist beiden Fassungen der originale italienische Text sowie jeweils zwei deutschsprachige Nachdichtungen von Siegfried Carl.

Neben Nachwort und Kritischem Bericht des Herausgebers Guido Johannes Joerg kommt auch ein Aufsatz von Rüdiger Krüger ("Gedanken über die Ästhetik der Wollust") zum Abdruck.