Viva Belcanto!
Concerto à Verona (Ausgabe Sologesang und Klavier)
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Beschreibung:

  • Dauer: 9:50
  • Maße: 297 x 210 mm
  • Begleitung: Klavier
Die Melodienfolge 'Viva Belcanto' umfasst neben einer Einleitung fünf bekannte Weisen aus Italien. Eine Aufführung ist auch mit Chor (SATB) oder Sologesang möglich !

Capriccio Italiano - Gefangenenchor aus Nabucco - Triumphmarsch aus Aida - Santa Lucia - Trinklied aus La Traviata - Funiculi, Funicula

Der Titel dieser Melodienfolge ist im Grunde nicht zu übersetzen. 'Ein Hoch dem Schöngesang!' wäre eine denkbare wörtliche Übersetzung. Aber Belcanto ist mehr. Es ist ein Lebensgefühl, es ist die Freude am spontanen und virtuosen Singen, an echter Gesangskunst. Mit Gesang kann man Stimmungen und Gefühlen glaubhaft Ausdruck verleihen: Freude, Sorgen, Liebe, Zusammengehörigkeit... Diese Melodienfolge umfasst neben einer Einleitung fünf bekannte Weisen aus Italien. An den Beginn hat der Komponist das berühmte Trompetensignal aus dem 'Capriccio Italiano' von P.I.Tschaikowsky gestellt sowie ein freudiges italienisches Lied, das gleichfalls diesem 'Capriccio' entnommen ist. Daran schließt sich als Nummer 1 der 'Gefangenenchor' aus der Oper 'Nabucco'. Ein Lied, das von schwerer Not singt, aber auch von Hoffnung und vom Zusammenhalt. Und wer kennt nicht die Nummer 2 der Melodienfolge? Schon wenige Takte reichen aus, um den 'Triumphmarsch' aus der Oper 'Aida' von Giuseppe Verdi zu erkennen. Das ist Verdi in all seiner Größe. Alfred Bösendorfer hat ein voll klingendes Arrangement dieses Marsches geschrieben und ihm auch einen neuen Text unterlegt: 'Viva, viva la gloria, viva la libertà' ('Es lebe der Ruhm, es lebe die Freiheit'). Nach einem Übergang mit Klarinettenkadenz gibt die Nummer 3 der Folge endlich der Liebe den ihr gebührenden Raum. Es ist ein wunderschönes Lied, das ein neapolitanischer Fischer in seinem Boot, der 'Santa Lucia', singt. Seinem Boot, das den Elementen oft trotzte und ihn stets sicher nach Hause brachte. In der Nummer 4 drückt die Musik Heiterkeit und Freude aus, wie man sie bei manchem Fest, aber auch modernen Fußballspielen antreffen kann. Das aber ist sicherlich Belcanto der besonderen Art. Um diese Stimmung auszurücken, griff Alfred Bösendofer auf das Trinklied aus der Oper 'La Traviata' von Giuseppe Verdi zurück. In der Schlussnummer wird offenbar, dass auch bei schnellem Tempo Belcanto voll zur Geltung kommt. In Form einer schnellen Tarantella erklingt das bekannte 'Funiculì, Funiculà', das eine Huldigung an ein weithin sichtbares Wahrzeichen Süditaliens ist, den Vesuv nämlich. Luigi Denza hat dieses bekannte Lied im Jahre 1880 komponiert, anlässlich der Eröffnung der Seilbahn auf den Vesuv (Monte Vesuvio funivia).