Johann Sebastian Bach
1ère Invention A 2 Voix Do Majeur BWV 772
Johann Sebastian Bach
1ère Invention A 2 Voix Do Majeur BWV 772
- Besetzung Klavier
- Komponist Johann Sebastian Bach
- Ausgabe Noten
- Verlag Editions Bourgès R.
- Bestell-Nr. EBRA036
Beschreibung:
Die Sammlung ANACROUSE bietet sowohl Anfängern als auch erfahrenen Pianisten eine große Auswahl an klassischen Werken von der Renaissance bis zur Moderne.
Wir haben uns zum Ziel gesetzt, sowohl die "Must-Haves" des klassischen Repertoires als auch Stücke von manchmal vergessenen Komponisten anzubieten, die alle einen unbestreitbaren pädagogischen Wert haben. Jedes Stück, das einzeln verkauft wird, war Gegenstand einer sorgfältigen redaktionellen Arbeit, sowohl in Bezug auf die Erstellung des Notentextes als auch auf die Gravur, um den Musikern die Bedingungen zu garantieren, die für die Freuden des häufigen Handels mit diesen Werken unerlässlich sind.
Die Partituren werden in traditioneller Buchform (Papierblätter) angeboten und sind auch als Download erhältlich.
Johann Sebastian Bach schrieb 15 zweistimmige (BWV 772-786) und 15 dreistimmige (BWV 787-801) Inventionen, die er Sinfonias nannte. Er veröffentlichte sie 1723 in Cöthen. Es handelt sich um didaktische Werke. Mit diesen dreißig Erfindungen zielt Bach vor allem darauf ab, zu unterrichten und eine Methode für Kinder einzuführen. Er drückt seine Gedanken in der Vorrede in einem der autographen Manuskripte der Inventionen aus: "Aufrichtige Methode für Liebhaber, Lehrlinge, um sie zu lehren, richtig zweistimmig zu spielen, später richtig und gut mit zwei oder drei obligaten Stimmen vorzugehen, gute Inventionen zu haben, eine singende Spielweise zu erwerben, sowie einen Vorgeschmack auf die Komposition".
So sind die Stücke nach der Reihenfolge der Halbtonschritte der Tonleiter gruppiert und nicht nach der zunehmenden Kompliziertheit der Tonarten. Jede Erfindung hat ein einziges thematisches Motiv. Dieses Motiv kann zum Thema vergrößert und später kontrapunktisch mit anderen kleinen Motiven geführt werden, und die Suche nach einem strengen Gleichgewicht in jeder Erfindung ist eine große Schwierigkeit, die das Verständnis eines unerfahrenen Pianisten übersteigen kann. Bach integriert in diesen Stücken eine ganze Reihe von technischen Verfahren wie Kanon, Kontrapunkt, die Komplexität der Komposition, die den Einsatz des harmonischen Pedals erfordert, und die Art und Weise, ein thematisches Motiv zu verzieren.
Man kann in diesen Inventionen eine Art Synthese seiner Arbeitsmethode und eine Einführung in die Musikschrift sehen.
Das Anfangsthema der Invention Nr. 1, das aus einem binären Viervierteltakt besteht, wird zuerst der rechten Hand vorgestellt und endet mit einer unmittelbaren Antwort der linken Hand. Dann tragen beide Hände zu seiner Bereicherung bei, indem es sich bis zu seiner Wiederholung im neunten Takt entwickelt, wo es sich erneut in seiner Umkehrung auf dem Ton der Dominante offenbart. Die flüchtige Empfindung des Gefühls, gemischt mit Bachs Kontrapunkt, verlangt von den Pianisten eine Geschicklichkeit bei der Suche nach dem Absoluten.
Wir haben uns zum Ziel gesetzt, sowohl die "Must-Haves" des klassischen Repertoires als auch Stücke von manchmal vergessenen Komponisten anzubieten, die alle einen unbestreitbaren pädagogischen Wert haben. Jedes Stück, das einzeln verkauft wird, war Gegenstand einer sorgfältigen redaktionellen Arbeit, sowohl in Bezug auf die Erstellung des Notentextes als auch auf die Gravur, um den Musikern die Bedingungen zu garantieren, die für die Freuden des häufigen Handels mit diesen Werken unerlässlich sind.
Die Partituren werden in traditioneller Buchform (Papierblätter) angeboten und sind auch als Download erhältlich.
Johann Sebastian Bach schrieb 15 zweistimmige (BWV 772-786) und 15 dreistimmige (BWV 787-801) Inventionen, die er Sinfonias nannte. Er veröffentlichte sie 1723 in Cöthen. Es handelt sich um didaktische Werke. Mit diesen dreißig Erfindungen zielt Bach vor allem darauf ab, zu unterrichten und eine Methode für Kinder einzuführen. Er drückt seine Gedanken in der Vorrede in einem der autographen Manuskripte der Inventionen aus: "Aufrichtige Methode für Liebhaber, Lehrlinge, um sie zu lehren, richtig zweistimmig zu spielen, später richtig und gut mit zwei oder drei obligaten Stimmen vorzugehen, gute Inventionen zu haben, eine singende Spielweise zu erwerben, sowie einen Vorgeschmack auf die Komposition".
So sind die Stücke nach der Reihenfolge der Halbtonschritte der Tonleiter gruppiert und nicht nach der zunehmenden Kompliziertheit der Tonarten. Jede Erfindung hat ein einziges thematisches Motiv. Dieses Motiv kann zum Thema vergrößert und später kontrapunktisch mit anderen kleinen Motiven geführt werden, und die Suche nach einem strengen Gleichgewicht in jeder Erfindung ist eine große Schwierigkeit, die das Verständnis eines unerfahrenen Pianisten übersteigen kann. Bach integriert in diesen Stücken eine ganze Reihe von technischen Verfahren wie Kanon, Kontrapunkt, die Komplexität der Komposition, die den Einsatz des harmonischen Pedals erfordert, und die Art und Weise, ein thematisches Motiv zu verzieren.
Man kann in diesen Inventionen eine Art Synthese seiner Arbeitsmethode und eine Einführung in die Musikschrift sehen.
Das Anfangsthema der Invention Nr. 1, das aus einem binären Viervierteltakt besteht, wird zuerst der rechten Hand vorgestellt und endet mit einer unmittelbaren Antwort der linken Hand. Dann tragen beide Hände zu seiner Bereicherung bei, indem es sich bis zu seiner Wiederholung im neunten Takt entwickelt, wo es sich erneut in seiner Umkehrung auf dem Ton der Dominante offenbart. Die flüchtige Empfindung des Gefühls, gemischt mit Bachs Kontrapunkt, verlangt von den Pianisten eine Geschicklichkeit bei der Suche nach dem Absoluten.