Johann Sebastian Bach
8ème Invention A 2 Voix Fa Majeur BWV 779
Johann Sebastian Bach
8ème Invention A 2 Voix Fa Majeur BWV 779
- Besetzung Klavier
- Komponist Johann Sebastian Bach
- Ausgabe Noten
- Verlag Editions Bourgès R.
- Bestell-Nr. EBRA038
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Beschreibung:
Die Sammlung ANACROUSE bietet sowohl Anfängern als auch erfahrenen Pianisten eine große Auswahl an klassischen Werken von der Renaissance bis zur Moderne.
Wir haben uns zum Ziel gesetzt, sowohl die "Must-Haves" des klassischen Repertoires als auch Stücke von manchmal vergessenen Komponisten anzubieten, die alle einen unbestreitbaren pädagogischen Wert haben. Jedes Stück, das einzeln verkauft wird, war Gegenstand einer sorgfältigen redaktionellen Arbeit, sowohl in Bezug auf die Erstellung des Notentextes als auch auf die Gravur, um den Musikern die Bedingungen zu garantieren, die für die Freude am häufigen Handel mit diesen Werken unerlässlich sind.
Die Partituren werden in traditioneller Buchform (Papierblätter) angeboten und sind auch als Download erhältlich.
Johann Sebastian Bach schrieb 15 zweistimmige (BWV 772-786) und 15 dreistimmige (BWV 787-801) Inventionen, die er Sinfonias nannte. Er veröffentlichte sie 1723 in Cöthen. Es handelt sich um didaktische Werke. Mit diesen dreißig Erfindungen zielt Bach vor allem darauf ab, zu unterrichten und eine Methode für Kinder einzuführen. Er drückt seine Gedanken in der Vorrede in einem der autographen Manuskripte der Inventionen aus: "Aufrichtige Methode für Liebhaber, Lehrlinge, um sie zu lehren, richtig zweistimmig zu spielen, später richtig und gut mit zwei oder drei obligaten Stimmen vorzugehen, gute Inventionen zu haben, eine singende Spielweise zu erwerben, sowie einen Vorgeschmack auf die Komposition".
So sind die Stücke nach der Reihenfolge der Halbtonschritte der Tonleiter gruppiert und nicht nach der zunehmenden Kompliziertheit der Tonarten. Jede Erfindung hat ein einziges thematisches Motiv. Dieses Motiv kann zum Thema vergrößert und später kontrapunktisch mit anderen kleinen Motiven geführt werden, und die Suche nach einem strengen Gleichgewicht in jeder Erfindung ist eine große Schwierigkeit, die das Verständnis eines unerfahrenen Pianisten übersteigen kann. Bach integriert in diesen Stücken eine ganze Reihe technischer Verfahren wie den Kanon, den Kontrapunkt, die Komplexität der Komposition, die den Einsatz des harmonischen Pedals erfordert, und die Art und Weise, wie ein thematisches Motiv verziert wird.
Man kann in diesen Inventionen eine Art Synthese seiner Arbeitsmethode und eine Einführung in die Musikschrift erkennen.
Auf einem binären Rhythmus im 3/4-Takt zeigt Bach in diesem Stück eine fröhliche und leichte Seite. Ein Kanon in der Oktave ist der zentrale Punkt dieser Invention Nr. 8. Diese Passage wird von musikalischen Momenten unterbrochen, die in Form von melodischen Terzkurven zwischen beiden Händen oder absteigenden harmonischen Märschen vorkommen.
Keine Note, keine melodische Phrase und kein Schreibverfahren, die in dieser Miniatur nicht unverzichtbar wären. Nichts Überflüssiges belastet die melodischen Zeichnungen. Alles ist reduziert, um angenehme und flüchtige Stimmungsmomente zu enthüllen, die für den Interpreten von großer Sensibilität sind.
Wir haben uns zum Ziel gesetzt, sowohl die "Must-Haves" des klassischen Repertoires als auch Stücke von manchmal vergessenen Komponisten anzubieten, die alle einen unbestreitbaren pädagogischen Wert haben. Jedes Stück, das einzeln verkauft wird, war Gegenstand einer sorgfältigen redaktionellen Arbeit, sowohl in Bezug auf die Erstellung des Notentextes als auch auf die Gravur, um den Musikern die Bedingungen zu garantieren, die für die Freude am häufigen Handel mit diesen Werken unerlässlich sind.
Die Partituren werden in traditioneller Buchform (Papierblätter) angeboten und sind auch als Download erhältlich.
Johann Sebastian Bach schrieb 15 zweistimmige (BWV 772-786) und 15 dreistimmige (BWV 787-801) Inventionen, die er Sinfonias nannte. Er veröffentlichte sie 1723 in Cöthen. Es handelt sich um didaktische Werke. Mit diesen dreißig Erfindungen zielt Bach vor allem darauf ab, zu unterrichten und eine Methode für Kinder einzuführen. Er drückt seine Gedanken in der Vorrede in einem der autographen Manuskripte der Inventionen aus: "Aufrichtige Methode für Liebhaber, Lehrlinge, um sie zu lehren, richtig zweistimmig zu spielen, später richtig und gut mit zwei oder drei obligaten Stimmen vorzugehen, gute Inventionen zu haben, eine singende Spielweise zu erwerben, sowie einen Vorgeschmack auf die Komposition".
So sind die Stücke nach der Reihenfolge der Halbtonschritte der Tonleiter gruppiert und nicht nach der zunehmenden Kompliziertheit der Tonarten. Jede Erfindung hat ein einziges thematisches Motiv. Dieses Motiv kann zum Thema vergrößert und später kontrapunktisch mit anderen kleinen Motiven geführt werden, und die Suche nach einem strengen Gleichgewicht in jeder Erfindung ist eine große Schwierigkeit, die das Verständnis eines unerfahrenen Pianisten übersteigen kann. Bach integriert in diesen Stücken eine ganze Reihe technischer Verfahren wie den Kanon, den Kontrapunkt, die Komplexität der Komposition, die den Einsatz des harmonischen Pedals erfordert, und die Art und Weise, wie ein thematisches Motiv verziert wird.
Man kann in diesen Inventionen eine Art Synthese seiner Arbeitsmethode und eine Einführung in die Musikschrift erkennen.
Auf einem binären Rhythmus im 3/4-Takt zeigt Bach in diesem Stück eine fröhliche und leichte Seite. Ein Kanon in der Oktave ist der zentrale Punkt dieser Invention Nr. 8. Diese Passage wird von musikalischen Momenten unterbrochen, die in Form von melodischen Terzkurven zwischen beiden Händen oder absteigenden harmonischen Märschen vorkommen.
Keine Note, keine melodische Phrase und kein Schreibverfahren, die in dieser Miniatur nicht unverzichtbar wären. Nichts Überflüssiges belastet die melodischen Zeichnungen. Alles ist reduziert, um angenehme und flüchtige Stimmungsmomente zu enthüllen, die für den Interpreten von großer Sensibilität sind.