Jean Guillou
Colloque No. 5 op. 19
für Klavier und Orgel
Jean Guillou
Colloque No. 5 op. 19
für Klavier und Orgel
- Besetzung Klavier und Orgel
- Ausgabe Noten
-
Schwierigkeit
- Komponist Jean Guillou
- Verlag Schott Musik
- Bestell-Nr. ED9795
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Beschreibung:
Colloque ist ein Bergriff der in besonderer Erinnerung an Erasmus gewählt wurde, ebenso freilich an Platon und - uns weit nächer stehend: an Paul Valéry. Hier sind es an Stelle von Personen, die sich unterhalten, jedoch Instrumente, welche miteinander ins Gespräch treten. Daher rührt auch die ungewöhnliche Besetzung der sechs bisher entstandenen 'Colloques'. Vier dieser Stücke sind für so gegensätzliche Instrumente wie Klavier, Orgel und Schlagwerk geschrieben. Es sind zugleich unterschiedliche Persönlichkeiten, die mit ihrem eigentümlichen Wesen entschlossen ihre Ideen exponieren; gleichwohl beeinflussen sie sich.
Und so vermag das Klavier seine perkussive Kraft der Orgel mitzuteilen und die Orgel ihre betörend dahinströmende Milde, wie auch ihre Erhabenheit an das Klavier zu vermitteln. Das Colloque Nr. 5 führt das Klavier und die Orgel gleichsam auf Zehenspitzen ein, ohne dass einer den anderen kennt, gemeinsam zwar, aber zögerlich und vorsichtig; wie zwei Personen, die sich suchen und zugleich aus dem Weg gehen, sich beäugen und ihre Vorschläge bzw. Behauptungen gegenseitig kommentieren, von bisweilen widerstrebenden dynamischen Episodoen durchsetzt.
Schliesslich eint sie eine brilliante, lebhafte Pantomime, die unvermittelt durch eine Rückkehr zum Anfangsmotiv beendet wird, das am Ende wieder erscheint. Die Pantomime bildet den zusammenfassenden Abschluss aller bisherigen Argumente sowie des gesamten Rededuells.
Und so vermag das Klavier seine perkussive Kraft der Orgel mitzuteilen und die Orgel ihre betörend dahinströmende Milde, wie auch ihre Erhabenheit an das Klavier zu vermitteln. Das Colloque Nr. 5 führt das Klavier und die Orgel gleichsam auf Zehenspitzen ein, ohne dass einer den anderen kennt, gemeinsam zwar, aber zögerlich und vorsichtig; wie zwei Personen, die sich suchen und zugleich aus dem Weg gehen, sich beäugen und ihre Vorschläge bzw. Behauptungen gegenseitig kommentieren, von bisweilen widerstrebenden dynamischen Episodoen durchsetzt.
Schliesslich eint sie eine brilliante, lebhafte Pantomime, die unvermittelt durch eine Rückkehr zum Anfangsmotiv beendet wird, das am Ende wieder erscheint. Die Pantomime bildet den zusammenfassenden Abschluss aller bisherigen Argumente sowie des gesamten Rededuells.
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