Fuge C-Dur
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Nikolai Rimski-Korsakow
Fuge C-Dur

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Beschreibung:

  • Tonart: C-Dur
  • Genre: Klassik
Das Entstehungsjahr der Fuge C-Dur fällt in die zweite Schaffensperiode (1873-1876) Rimski-Korsakows, die von einem offenkundigen Nachholbedarf des Komponisten gekennzeichnet ist, Kenntnisse und Fertigkeit im Kontrapunkt anzuwenden. Rimski-Korsakow schreibt dazu in seiner Autobiografle: ,,Das Gerücht, dass ich im Sommer 50 Fugen geschrieben (die Zahl war etwas übertrieben) und mich ganz dem Kontrapunkt ergeben hätte, war schon ins Konservatorium gedrungen; man sah in mir nunmehr einen ,,erprobten' Professor und rückte mich von der äussersten Linken näher zum Zentrum.' Wie ein Verrat an den Zielen des ,,Mächtigen Häufleins' musste dagegen seinen einstigen Freunden die Veröffentlichung dieser akademischen Klavierfugen erscheinen. Zweifellos zu pädagogischen Zwecken übertrug Rimski-Korsakow noch in demselben Jahr eine dieser Fugen für Klavier zu vier Händen. Hier sieht auch der Verlag einen wertvollen Ansatzpunkt, der diese Neuausgabe begründet: polyphone Übungs- und Spielliteratur für Klavier zu vier Händen ist in der Romantik nicht ausreichend vertreten. Die konsequente Stimmführung bedingt zahlreiches Überschneiden und Zusammentreffen der Stimmen, ein im vierhändigen Spiel ungewohnter; nicht besonders geschätzter Umstand, der jedoch pädagogisch als Lernziel genutzt werden kann, ein möglichst exaktes Zusammenspiel anzustreben, indem die in 0-Klammern gesetzte Note der jeweiligen Stimme dem anderen Spieler rechtzeitig freigehalten wird. Das vorgeschriebene Forte sollte durchwegs mit nicht zu kräftigem Anschlag non legato gespielt werden, um eine Übertreibung der markierten Themeneinsätze zu vermeiden. Der Verlag