Oliver Greif
Le Rêve du monde
Klaviersonate
Oliver Greif
Le Rêve du monde
Klaviersonate
- Besetzung Klavier
- Komponist Oliver Greif
- Bearbeiter Jonathan Bénichou Brigitte François-Sappey
- Ausgabe Noten
- Verlag Symétrie
- Bestell-Nr. 9790231801972
Beschreibung:
Le Rêve du monde (Der Traum der Welt), ein 25-minütiges Klavierstück in 4 Sätzen, wurde im Mai 1993 geschrieben und in den folgenden Monaten von Olivier Greif geschaffen.
Im Mai 1993 wurde Le Rêve du monde als Zyklus konzipiert. Es wurde erst viel später als Sonate aufgeführt, als Olivier Greif kurz vor seinem Tod beschloss, alle seine Klavierensembles so zu benennen.
Während der Komponist für seine zahlreichen vor 1981 entstandenen Werke nur lapidare und lückenhafte Informationen hinterließ, gab er für Le Rêve du monde ausführliche Erklärungen, als fürchte er, die Stimme wieder zu verlieren, die er gerade erst wiederentdeckt hatte, nachdem sie durch das Schweigen, in das er sich während seines langen spirituellen Rückzugs gezwungen hatte, schmerzhaft mundtot gemacht worden war.
Nie ordentlich kopiert, umfasst das autographe Manuskript 22 Seiten Notenpapier im üblichen Format (35 × 27 cm). Einzigartig in Greifs Werk sind nicht nur die zahlreichen Korrekturzeichen, sondern auch die Art und Weise, wie der Komponist ganze Zeilen durchgestrichen und damit das Manuskript unleserlich gemacht hat und wie er einen Teil dieser "geheimnisvollen Zäune" mit haselnussbraunen, rosa, gelben, grasgrünen, blauen und violetten Filzstiften sowie in geringerem Umfang mit orangefarbenen und smaragdgrünen Filzstiften überdeckt hat. War es eine bloße unbewusste Unterhaltung in einem Moment der Langeweile, eine farbige Vision der Welt aufgrund einer Trance (siehe unten den Text des Komponisten), eine Art Synästhesie in der Art von Messiaen oder Scriabine, die nur auf den gelöschten Teilen auftrat? Keiner kann das sagen.
(Übersetzung Philippe Do)
Im Mai 1993 wurde Le Rêve du monde als Zyklus konzipiert. Es wurde erst viel später als Sonate aufgeführt, als Olivier Greif kurz vor seinem Tod beschloss, alle seine Klavierensembles so zu benennen.
Während der Komponist für seine zahlreichen vor 1981 entstandenen Werke nur lapidare und lückenhafte Informationen hinterließ, gab er für Le Rêve du monde ausführliche Erklärungen, als fürchte er, die Stimme wieder zu verlieren, die er gerade erst wiederentdeckt hatte, nachdem sie durch das Schweigen, in das er sich während seines langen spirituellen Rückzugs gezwungen hatte, schmerzhaft mundtot gemacht worden war.
Nie ordentlich kopiert, umfasst das autographe Manuskript 22 Seiten Notenpapier im üblichen Format (35 × 27 cm). Einzigartig in Greifs Werk sind nicht nur die zahlreichen Korrekturzeichen, sondern auch die Art und Weise, wie der Komponist ganze Zeilen durchgestrichen und damit das Manuskript unleserlich gemacht hat und wie er einen Teil dieser "geheimnisvollen Zäune" mit haselnussbraunen, rosa, gelben, grasgrünen, blauen und violetten Filzstiften sowie in geringerem Umfang mit orangefarbenen und smaragdgrünen Filzstiften überdeckt hat. War es eine bloße unbewusste Unterhaltung in einem Moment der Langeweile, eine farbige Vision der Welt aufgrund einer Trance (siehe unten den Text des Komponisten), eine Art Synästhesie in der Art von Messiaen oder Scriabine, die nur auf den gelöschten Teilen auftrat? Keiner kann das sagen.
(Übersetzung Philippe Do)