Phantasie op.11
für 2 Klaviere
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Max Bruch
Phantasie op.11
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Beschreibung:

  • Opus: 11
  • Genre: Klassik
Max Bruch war zu seiner Zeit zweifellos ein hochgeschätzter Komponist, dessen Ruhm jedoch heute leider nur an seinem beliebten Violinkonzert g-Moll gemessen wird. Vor allem sollte sein Kammermusik-schaffen wieder zugänglich gemacht werden, um den zu Unrecht vergessenen Komponisten wiederentdecken zu können. Auch wenn Bruch Zeit seines Lebens entschiedene Vorbehalte gegenüber dem Klavier geltend gemacht hat ('Die Geige kann eine Melodie besser singen als ein Klavier.'~, gelang dem erst 22jährigen Komponisten mit der Fantasie für zwei Klaviere op. 11 ein wirkungsvolles Werk voll eigenständiger Kraft. Anregung zu der Komposition erhielt er sicherlich, als er im Winter 1859/60 im Hause Curtius-Matthes zum Mitspielen von Bachs Werken für zwei und drei Klaviere eingeladen war. (Die Fantasie ist auch Frau Berthe Matthes gewidmet.) Sodann reflektiert dieses Werk die Klangwelt der Orgel, zu der Bruch als Organist ein besonderes Verhältnis hatte: Aus drei ineinander übergehenden Sätzen - formal als Toccata, Aria und Fuge zu erkennen - entsteht ein kraftvolles Werk, das in manchem bereits an die zweiklavierigen Kompositionen Ferruccio Busonis denken lässt. Die hochdramatischen Einleitungsakkorde in d-Moll, unterbrochen von Staccato-Passagen, erinnern unmittelbar an Bachs Toccata und Fuge d-Moll. Im Mittelteil erhält das lyrische Hauptthema durch metrische Verschiebung einen zarten, schwebenden Charakter. Ein Rückgriff auf die Einleitungsakkorde unterstreicht die Satzzusammengehörigkeit und stellt zugleich die Verbindung zum letzten Teil her: eine mächtige Fuge, die nach einer kunstvollen kontrapunktischen Durchführung mit einer nochmaligen Exposition des Themas - im ff oktaviert -das Werk schliesst.