Rhapsodie h-moll op. 13
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Norbert Burgmüller
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Beschreibung:

  • Tonart: h-Moll
  • Opus: 13
  • Genre: Klassik
Norbert Burgmüller wurde am 8.Februar 1810 in Düsseldorf geboren. Seinen ersten Unterricht erhielt er durch den Vater. Nach dessen frühem Tod nahm sich seiner Graf Franz von Nesseirode-Ehrenhoven an, ein Mann, der sich durch seinen Kunstgeschmack und eine seltene, selbstständige und zeitgemässe Bildung unter dem rheinischen Adel fast einzig auszeichnete, wie uns Burgmüllers Jugendfreund Wolfgang Müller von Königswinter überliefert. Dieser Mäzen ermöglichte ihm zunächst ein fünfjähriges Studium (1826-1831) bei Louis Spohr und Moritz Hauptmann in Kassel. Hier trat er erstmalig als Pianist und Komponist mit der Uraufführung seines Klavierkonzerts vor eine grössere Öffentlichkeit. Reisen nach Berlin und Dresden dienten der Vollendung seiner künstlerischen Fertigkeiten. 183 1 kehrte er dann nach Düsseldorf zurück, ohne jedoch den Anschluss an das Düsseldorfer Musikleben zu finden. Auch als er 1834 die Bekanntschaft Felix Mendelssohn-Bertholdys machte, der zum städtischen Musikdirektor ernannt, Burgmüllers Klavierkonzert spielte und noch in demselben Jahr seine c-Moll Symphonie aufführte, blieb ihm die verdiente Anerkennung der Umwelt versagt. Als ein Jahr später Mendelssohn als Gewandhaus-Kapel Imeister nach Leipzig berufen worden war, Burgmüller bei der Neubesetzung der Düsseldorfer Vakanz jedoch wiederum nicht berücksichtigt wurde, entschloss er sich, endgültig nach Paris zu übersiedeln. Anlässlich seines Abschiedskonzerts machte er noch die Bekannt-schaft des kunst- und musikverständigen Barons von Ferber. Der Einladung zu einem Kuraufenthalt nach Aachen folgend, wo er seine 2. Symphonie vollenden wollte, wurde er im Bad von einem epileptischen Anfall überrascht und ertrank, bevor ihm jemand zur Hilfe kommen konnte.
Unter seinem künstlerischen Nachlass, der bis heute teilweise ungedruckt blieb, finden sich zwei Symphonien (der 3. Satz der 2. Symphonie wurde von Robert Schumann vollendet), ein Klavierkonzert, vier Streichquartette, Klaviermusik, Lieder etc.
Zum Verständnis und zur Charakteristik seiner Musik gibt uns die Untersuchung von Willy Kahl Norbert Burgmüller als Typus der Frühvollendeten wertvolle Hinweise. Karl Immermann wusste einst von dem Komponisten zu berichten: . . . er setzte nie eine Note hin, um sie nur dastehen zu haben, eine lebendige Notwendigkeit erzeugte jeden Ton. Lieber liess er etwas unvollendet, als dass er sich in nicht empfundenen, herkömmlichen Weisen beschwichtigt hätte. Zu einer solchen Darstellung fügen sich auch die Bekenntnisse und Überlegungen Burgmüllers in seinen Briefen an seine Freunde. Somit offenbart sich in allen die Bedeutungsschwere, die von der Romantikergeneration Norbert Burgmüllers in der Frage nach dem Sinn des künstlerischen Lebens und Schaffens empfunden wurde, und die auch auf Norbert Burgmüllers so kurz bemessenem Dasein lastete.