Franz Danzi
Sonate B-Dur
für Klavier vierhändig
Franz Danzi
Sonate B-Dur
für Klavier vierhändig
- Besetzung Klavier zu 4 Händen
- Komponist Franz Danzi
- Ausgabe Noten (Urtext)
- Verlag Edition Kunzelmann
- Bestell-Nr. KU-GM1712
Beschreibung:
Dieser Neuausgabe der B-Dur-Sonate für Klavier zu vier Händen von Franz Danzi liegt eines von sechs (laut RISM) noch existierenden Exemplaren der Erstausgabe zugrunde, welches in der Musik- und Handschriftenabteilung der Universitätsbibliothek Uppsala (Schweden) unter der Signatur Utlinstrmus.tr. 401:25 aufbewahrt wird. Der Erstdruck erschien Anfang des Jahres 1806 (Quelle: Allgemeine Musikalische Zeitung, 8. Jahrgang, Int.-Bl. Nr. IX [Februar 1806] und Int.-Bl. Nr. X1 [Juni 1806] bei Breitkopf & Härtel in Leipzig (Platten-Nr. 502) und trägt folgenden Titel: SONATE Pour le Pianoforte a' quatre mains par FRANQ DANZI Oeuv. 9 In einer im März 1806 von der Allgemeinen Musikalischen Zeitung abgedruckten Rezension (AMZ 8. Jg., Sp. 379-384) bemerkt der Kritiker zu diesem Werk: '... Danzi ist bey seiner Sonate mit... Lebhaftigkeit, Mannigfaltigkeit und Gewandtheit zu Werke gegangen, . . . '. Nach einigen kritischen Tönen fasst er schliesslich zusammen: 'Die Ausführung für den Spieler ist nicht schwer; doch will alles sauber und genau, besonders aber das Andante sehr ausdrucksvoll und mit mannigfaltiger Nüanzirung der mancherley Bindungen und Vortragsarten einzelner Noten, behandelt seyn'. Die vorliegende Neuausgabe hält sich streng an die Erstausgabe. Lediglich einige offensichtliche Unrichtigkeiten wurden stillschweigend beseitigt. Ansonsten sind ausser ausgewählten Fingersatzvorschlägen keine Hinzufügungen des Herausgebers vorgenommen worden. Da die Opuszahl 9 auch für Danzis drei schon 1802 von Falter in München und später von Schott in Mainz veröffentlichte Duos für Viola und Violoncello (Platten-Nr. 100) verwendet wurde, erschien es sinnvoll, auf die Bezeichnung 'op. 9' im Titel der Sonate zu verzichten (vgl. V. von Pechstaedt: Thematisches Verzeichnis der Kompositionen von Franz Danzi, Göttingen 1994). Zum Zwecke besserer Übersichtlichkeit wird die Sonate hier in Partiturform wiedergegeben. Dies entspricht zwar nicht der heute noch üblichen Trennung beider Klavierparte, geschieht aber in der Überzeugung, dass die Sonate dadurch keine Wesensänderung erfährt. An dieser Stelle möchte ich nicht versäumen, Frau Inga Johansson, Universitätsbibliothek Uppsala, für die Einwilligung zur Benutzung der dort befindlichen Erstausgabe als Grundlage dieser Edition zu danken. Volkmar von Pechstaedt