Sonate cis-moll
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Ernst Theodor Amadeus Hoffmann
Sonate cis-moll

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Beschreibung:

  • Tonart: cis-Moll
  • Genre: Klassik
Ernst Theodor Wilhelm Hoffmann (den Namen Amadeus fügte er später aus Verehrung für Mozart hinzu) wurde am 24.Januar 1776 in Königsberg geboren und starb am 25. Juni 1822 in Berlin. Auf Hoffmanns Persönlichkeit, auf sein unruhiges, infolge materieller Schwierigkeiten mit ständigem Berufs- und Ortswechsel belastetes Leben hier einzugehen, würde zu weit führen, zumal darüber die einschlägigen Musik- und Literaturlexika erschöpfend Auskunft geben. Während noch am Anfang unseres Jahrhunderts Hoffmann fast ausschliesslich als Dichter der breiten Öffentlichkeit bekannt war, findet heute auch sein musikalisches Werk zunehmendes Interesse, wovon die zahlreichen Neu- und Wiederveröffentlichungen seiner Kompositionen, Schallplattenaufnahmen sowie Publikationen über Hoffmann als Musiker zeugen. Vor kurzem wurde auch eine wissenschaftliche Ausgabe seiner musikalischen Werke begonnen. Hoffmanns Werk umfasst nahezu alle musikalischen Gattungen: Oper und Singspiel, Ballett, Melodram und Lied, geistliche und weltliche Chormusik, Symphonie, Kammermusik, Klaviermusik. Bereits 1923 schrieb Erwin Kroll in der ersten, ausschliesslich dem Musiker Hoffmann gewidmeten Monographie von einer ,,stattlichen Hinterlassenschaft, die für einen Nur-Musiker als Lebenswerk vollaufausgereicht hätte', eine Ansicht, die durch das 1970 erschienene thematische Werkverzeichnis, das vierundachtzig, wenn auch leider zum Teil verschollene Werke aufzählt, bestätigt wurde. Hoffmann selbst scheint, wie aus überlieferten Äusserungen zu schliessen ist, zeitweise seinem musikalischen Schaffen gegenüber dem literarischen den Vorzug gegeben zu haben. So schreibt er z.B.1813 an seinen Verleger Kunz, ,,Ich mag mich nicht nennen, indem mein Name nicht anders als durch eine gelungene musikalische Composition bekannt werden soll', obwohl er sich zur gleichen Zeit auch durchaus seiner literarischen Bedeutung bewusst war, wie andere Äusserungen belegen. Auch die Tatsache, dass er sich bis zum Jahre 1813 - abgesehen von dem bis 1807 offensichtlich ungeliebt ausgeübten Brotberuf als Jurist - hauptsächlich als Theaterkapellmeister, Musikdirektor und Komponist bestätigt hat, lässt zu dieser Zeit den Musiker dem Dichter gleichrangig erscheinen. Die vorliegende Sonate ist vermutlich die späteste und gilt seit ihrem ersten Erscheinen im Jahre 1921 als die interessanteste der Hoffmannschen Klaviersonaten, wie überhaupt - so Hans Ehinger in seinem Buch ,E. Th. A. Hoffmann als Musiker und Musikschriftsteller, Olten 1954 - ,,unbedenklich behauptet werden kann, dass diese Klavierwerke zum Besten zählen, was Hoffmann geschrieben hat, und dass sie in einer Zeit, die einen gewissen Sinn für abseits Gelegenes bekundet, zur Auflührung empfohlen werden sollten.' Die Entstehungszeit des Werkes ist umstritten, da eindeutige Angaben darüber fehlen, so dass nur eine annähernde Datierung mit Hilfe der Stilkritik möglich ist. Während Ehinger in seinem Buch ebenso die Zeit von Hoffmanns vorletztem Berliner Aufenthalt wie die in Plock und Warschau verbrachten Jahre 1803-1805 für möglich hält, gibt das oben erwähnte Werkverzeichnis als mutmasslichen Entstehungstermin den Zeitraum von Ende 1807 bis Mitte 1809 an. Über seinen Kompositionsstil schreibt Hoffmann selbst (Tagebuch vom 8.10.1803): ,,In der Instrumentalmusik soll Haydn mein Meister sein, so wie in der Vokalmusik Händel und Mozart', doch ist - wie Gerh. v. Weste rman schon im Vorwort der Erstausgabe kritisch vermerkt - ,,von einer Anlehnung an Haydn nur wenig zu verspüren. Um so deutlicher weist dafür das Scherzo auf Beethovens Einfluss hin, und man ist versucht anzunehmen, dass Hoffmann bei Konzeption dieser Sonate Beethovens op. 27/2 vor Augen gehabt haben muss.' und Ehinger stellt in seinem Buch fest, dass ,,inhaltlich die großen Klassiker einen starken Einfluss ausgeübt haben, er aber andererseits auch auf dem Gebiet der Sonatenform nach neuen Wegen gesucht hat.' Dem Neudruck des Werkes liegt das in der Deutschen Staatsbibliothek Berlin (DDR) erhal