Sonate en fa majeur, dite "pastorale"
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Anton Reicha
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Beschreibung:

  • Seiten: 14
  • Erschienen: 15.12.2014
  • Dauer: 8:00
  • Maße: 210 x 297 mm
  • Gewicht: 65 g
  • Genre: Klassik, Klassische Musik (Epoche Klassik)
  • ISMN: 9790231807783
Die vorliegende Ausgabe von La Pastorale basiert auf der einzigen erhaltenen Quelle, dem Manuskript Ms 12061 der Bibliothèque nationale de France. Das Werk wurde wahrscheinlich um 1800 geschrieben. Die vorherrschende Tonart F-Dur entspricht den Konventionen der damaligen Zeit für ein Werk mit dem Titel "Pastorale". Auf der ersten Seite schreibt Reicha den Untertitel "sonate facile" ("einfache Sonate"). Tatsächlich handelt es sich um eine Sonate in Miniatur, deren fünf Sätze ohne Pausen zu spielen sind.
Der erste, dritte und letzte Satz sind in einem lebhaften Tempo gehalten und behandeln den 6/8-Rhythmus auf unterschiedliche Weise. Sie werden durch zwei langsamere Sätze im 2/4-Takt, ein Adagio und ein Andante von nur fünf Takten, getrennt. Obwohl Reicha bei der Komposition dieser Sonate eindeutig die Absicht hatte, ein pianistisch leichtes Werk zu schaffen, versagt er sich dennoch nicht die Möglichkeit, abrupte und überraschende Modulationen einzuführen, wie in den Takten 58 bis 61 des ersten Satzes, wo wir ohne Übergangsharmonien von B-Dur nach G-Dur und dann nach Es-Dur übergehen, wobei in diesen Takten nichts als Quintakkorde ohne Terzen vorkommen, was den rustikalen Charakter des Satzes noch verstärkt.
Der dritte Satz ist ein Allegretto, das fast vollständig auf einem schnellen punktierten Rhythmus basiert, in dem alle Noten mit dem Symbol gekennzeichnet sind, das wir heute staccatissimo nennen. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass dieses Symbol zu jener Zeit nicht ganz den kraftvollen Effekt bezeichnete, den wir heute mit staccatissimo assoziieren. Wie der Musikwissenschaftler Maurice Hinson bemerkt: "Der von Haydn verwendete keilförmige Strich bezeichnet jede Art von Staccato oder einen Akzent oder eine Kombination aus beidem. Er bedeutet kein Staccatissimo, wie es bei Beethoven später üblich war." Wir würden dem Pianisten daher raten, eher an ein akzentuiertes Staccato als an ein echtes Staccatissimo zu denken.