Sonate es-moll
(1889)
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Alexander Skrjabin
Sonate es-moll
(1889)

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Beschreibung:

  • Tonart: es-Moll
  • Genre: Klassik
Die Sonate in es-Moll, die zwischen 1887 und 1889 entstand, ist Skijabins vierterVersuch einerKlaviersonate: als erstes wird eine sehr frühe Sonate in F-Dur erwähnt; 1886 schrieb er die Sonate-Fantasie in gis-Moll, die 1940 als nachgelassenes Werk veröffentlicht wurde. Eine 1887 begonnene Sonate in cisMoll blieb unvollendet. Die Handschriften der hier vorgelegten Sonate liegen im Staatlichen Skijabin-Museum in Moskau, und zwar die beiden ersten Sätze unter der Manuskript Nr.964, der dritte Satz unter der Nr.654. Satztitel, Tempobezeichnungen, Spielanweisungen sowie Metronomangaben fehlen in den Autographen, im ersten und zweiten Satz auch die Taktvorzeichnung. Bin aus einem übermässigen oder großen Intervall, gefolgt von einer ansteigenden kleinen Sekunde, gebildetes Motiv bildet eine der wichtigsten ,,Künste' dieses frühen Werkes. Im ersten Satz ist die Ungenauigkeit bezüglich der Versetzungszeichen im Wiederholungsteil verwirrend. Der ganze Satz kann im übrigen als Skijabins Entwurf für ein späteres Werk, das Allegro appassionato für Klavier Opus 4 (zwischen 1892 und 1894 geschrieben, 1894 herausgegeben), betrachtet werden. Die zwei Überleitungstakte zwischen erstem und zweitem Satz sind möglicherweise lediglich ein flüchtiger Entwurf für eine ausgedehntere Passage, die jedoch ungeschrieben blieb. Der zweite Satz enthält keinerlei dynamische Zeichen. Eine ganze Seite ist durchgestrichen und ein großer Teil der letzten Wiederkehr des Ausgangsthemas ist entweder verschollen oder wurde vom Komponisten nicht vollendet. Diese beiden ersten Sätze der Sonate werden hier erstmalig in gestochener Fassung vorgelegt. Der dritte Satz erschien als ,,Presto' im Anhang des Band 1 der Gesamtausgabe der Klavierwerke Skijabins, ausserdem als Faksimile-Druck mit den beiden ersten Sätzen in dem Band ,,Youthful and Early Works of Alexander and Julian Scriabin) Die Bezeichnung ,,Presto' wurde aus der irrigen Annahme abgeleitet, dass Skrjabin diesen Satz öffentlich anlässlich seines Debüts als Pianist in St Petersburg spielte, (7. März 1895 nach alter Datierung, 19. März nach dem Gregorianischen Kalender) wo es als 'Presto' angekündigt war. In Wirklichkeit handelt es sich bei dem von Skrjabin gespielten Presto', wie im Programm auch angegeben, aber um dasjenige in gis-Moll, das er in die obige, drei Jahre später herausgekommene Sonate-Fantasie gis-Moll, für Klavier; Opus 19, aufnahm. Die Coda des Schlusssatzes, im Dreivierteltakt, zitiert das Ausgangsthema des ersten Ecksatzes. Sie wird von einer kurzen Rückkehr des Nebenthemas des dritten Satzes selber und von einer Passage mit dem Sonaten-motiv über einem Dominant-Orgelpunkt eingeleitet. Diese zwei letzten Überleitungen erscheinen im Manuskript in skizzenhafter Weise; Skrjabin liess sogar drei Takte leer; die aus verständlichen Gründen auch in dieser Ausgabe nicht ausgefüllt worden sind. Die Sonate es-Moll wurde erst nach Skrjabins Tod durch eine Schülerin von ihm, Elena Bekman Schtscherbina, uraufgeführt und zwar in einer von ihr oder; was weniger wahrscheinlich ist, in einer von Skrjabins Biographen Leonid Sabanejeff ergänzten Fassung. Letztgenannte Version ist leider verschollen.