Hermann Goetz
Sonate g-moll op. 17
Hermann Goetz
Sonate g-moll op. 17
- Besetzung Klavier zu 4 Händen
- Komponist Hermann Goetz
- Ausgabe Noten
- Verlag Verlag Walter Wollenweber
- Bestell-Nr. KU-WW8
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Beschreibung:
HERMANN GOETZ SONATE FÜR KLAVIER ZU VIER HÄNDEN OPUS 17 Neben Brahms und Dvorak kann nur e i n e r bestehen. Hermann G o e t z (1840 - 1876) mit der schönsten vierhändigen Sonate, die im ganzen vorigen Jahrhundert nach Schubert geschrieben wurde. Es ist ein mit der Zahl 17 versehenes nach -gelassenes Werk in g. Die Sonate ist zwar im ganzen unverkennbar auf Schumannschem Boden gewachsen, aber doch in jeder Hinsicht von großer Selbständigkeit. Sie überragt alles, was Schumann für vier Hände geschrieben hat, beträchtlich. Obwohl lyrisch durch und durch, zerfliesst ihre Form nirgends. Die rhapsodische Einleitung gibt ihr alsbald ein persönliches Gepräge. Der schnell aufsteigenden Sextolen-Arpeggie kommt auch im anschliessenden Allegro als einem Auftakt, der immer wiederkehrt, besondere motivische Bedeutung zu. Die Ecksätze sind von einem Ausdruck drängender Unruhe erfüllt, dessen edles Mass sehr für sich einnimmt. In diesen Rahmen ist - eine vortreffliche Gewichtsverteilung - als Mittelsatz ein sanftes Allegretto in Es gestellt, dessen kantable Holzbläsermelodie von einer beweglichen bratschenmässigen Stimme sekundiert wird; die beiden Linienzüge stehen im doppelten Kontrapunkt und werden demgemäss später vertauscht. Um die Komposition nicht auf vier Sätze auszudehnen und dennoch dem Bedürfnis nach einem langsamen Teil Genüge zu tun, startet Goetz das Schlussrondo, in dem Grazie und Melancholie einprägsam gemischt sind, mit einer trauermarschartigen Einleitung aus; sie klingt kurz vor dem Ende noch einmal an. Das sorgfältig angelegte, durchsichtige Stimmengewebe ergibt eine vorbildliche Setzweise zu vier Händen. Walter Georgii