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Jean Baptiste Lully
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Beschreibung:

  • Genre: Klassik
Die Kunst von Jean-Baptiste Lully ist in unserer Zeit beinahe unbekannt, da er hauptsächlich - heute schon vergessene - Bühnenwerke komponierte. Auf dem Gebiete der Instrumentalmusik bewahren nur einige, für Hofonzerte geschriebene Musikwerke sein Andenken. Es ist besonders bedauerlich, daß er die Literatur des Klavecinspiels nicht bereichert hatte. Umso erfreulicher ist, daß sein Zeitgenosse, Jean Henri d'Anglebert (163-1691), der Hofklavecinist des Königs Ludwig XIV einige Teile der Bühnenwerke Lullys für Klavecin bearbeitete, die im Jahre 1689 als eine Sammlung unter dem Titel Pièces de clavecin, (Diverse Chaconnes, Ouvertures, et autres Aires de la Musiques de Monsieurs Lully mis sur cet Instrument) erschienen sind. Diese Suite habe ich aufgrund der in der Pariser Bibliotheque Nationale aufbewahrten, im Jahre 1689 erschienenen d'Anglebertschen Sammlung befindlichen LulIy-Bearbeitungen zusammengestellt. Will man die Klavecinliteratur des 17. und 18. Jahrhunderts (Klavicembalo, Klavichord) genau kennenlernen, so ist die richtige Deutung der Ornamente (agrement) von größter Wichtigkeit. Hier handelt es sich um Lösungcn von Rätseln sozusagen, da die Zeichen nicht eindeutig und nach Ländern, Epochen und sogar Autoren verschieden sind. Eine Schwierigkeit besteht auch darin, daß manche alte Zeichen keine moderne Analogons haben. In solchen Fällen war ich gezwungen, das alte Zeichen beizubehalten und notierte die Lösung oberhalb der fraglichen Stelle. Obwohl all diese Lösungen aufgrund der Tabelle d'Angleberts entstanden, sind sie doch lediglich Vorschläge, die der Spieler nach Geschmack umstellen und die Ornamente teilweise auch weglassen kann. Die sämtlichen eingeklammerten Agrémentzeichen, Tempobezeichnungen und dynamischen Anweisungen stammen von mir. Die einzelnen Stücke sind originalgetreu mitgeteilt, nur die Schreibweise wurde der klareren Stimmführung halber an manchen Stellen geändert. In der Gigue habe ich überdies in Interesse des Wohlklanges und der logischen Stimmführung stellenweise einige Noten in die Mittelstimme der rechten Hand eingefügt.