Peter Iljitsch Tschaikowsky
Symphonie no. 6 dite "Pathétique", 4e mouvement - Finale
Peter Iljitsch Tschaikowsky
Symphonie no. 6 dite "Pathétique", 4e mouvement - Finale
- Besetzung Klavier
- Komponist Peter Iljitsch Tschaikowsky
- Bearbeiter Florian Caroubi
- Ausgabe Noten
- Verlag Symétrie
- Bestell-Nr. 9790231808476
Beschreibung:
Tschaikowskys sechste Sinfonie, die der Komponist am 16. Oktober 1893 in Sankt Petersburg uraufgeführt und dirigiert hat, wurde vom Autor selbst angeblich "Pathétique" genannt.
Tschaikowsky belebte sie mit einer neuen Form: "Während meiner Reisen hatte ich die Idee zu einer weiteren Sinfonie, diesmal eine Programmsinfonie, deren Programm jedoch ein Geheimnis bleiben wird. Lasst es euch erraten!" Das Werk wird oft als Metapher für das Leben des Komponisten gesehen.
In dieser Hinsicht ist der vierte Satz besonders aufschlussreich. Die Entscheidung, die Symphonie mit einem langsamen, traurigen und kummervollen Satz abzuschließen, ist äußerst ungewöhnlich, und es ist unheimlich, wenn man bedenkt, dass dies Tschaikowskys letztes bedeutendes Werk sein sollte. Tatsächlich starb der Komponist kurz nach der Uraufführung, höchstwahrscheinlich durch Selbstmord.
Adagio lamentoso ist die erste Richtung des Finales der Pathétique-Sinfonie, die die Traurigkeit und den Kummer, die in diesem Satz allgegenwärtig sind, perfekt zum Ausdruck bringt. Das als Rondo geschriebene erste Thema, eine wehmütig absteigende Skala von Septakkorden, erinnert an das zentrale Thema des zweiten Satzes. Das einzige scheinbar tröstliche Element, das breite und großzügige zweite Thema, ist eines der vielen Beispiele für Tschaikowskys unwiderstehliche Melodien. Diese blüht in einem gewaltigen Crescendo auf, das in einem Höhepunkt der Trauer endet. Die letzten Takte sind beeindruckend: Indem er das Orchester in eine immer tiefer werdende Tonleiter zieht, ertränkt er die Klangmasse, bis sich die musikalische Materie auf den einsamen Tonika-Pedalton reduziert, der sich wiederum abnutzt und die Symphonie im Nichts versinken lässt.
Florian Caroubi
(Übersetzung : Claire Gérolemous)
Tschaikowsky belebte sie mit einer neuen Form: "Während meiner Reisen hatte ich die Idee zu einer weiteren Sinfonie, diesmal eine Programmsinfonie, deren Programm jedoch ein Geheimnis bleiben wird. Lasst es euch erraten!" Das Werk wird oft als Metapher für das Leben des Komponisten gesehen.
In dieser Hinsicht ist der vierte Satz besonders aufschlussreich. Die Entscheidung, die Symphonie mit einem langsamen, traurigen und kummervollen Satz abzuschließen, ist äußerst ungewöhnlich, und es ist unheimlich, wenn man bedenkt, dass dies Tschaikowskys letztes bedeutendes Werk sein sollte. Tatsächlich starb der Komponist kurz nach der Uraufführung, höchstwahrscheinlich durch Selbstmord.
Adagio lamentoso ist die erste Richtung des Finales der Pathétique-Sinfonie, die die Traurigkeit und den Kummer, die in diesem Satz allgegenwärtig sind, perfekt zum Ausdruck bringt. Das als Rondo geschriebene erste Thema, eine wehmütig absteigende Skala von Septakkorden, erinnert an das zentrale Thema des zweiten Satzes. Das einzige scheinbar tröstliche Element, das breite und großzügige zweite Thema, ist eines der vielen Beispiele für Tschaikowskys unwiderstehliche Melodien. Diese blüht in einem gewaltigen Crescendo auf, das in einem Höhepunkt der Trauer endet. Die letzten Takte sind beeindruckend: Indem er das Orchester in eine immer tiefer werdende Tonleiter zieht, ertränkt er die Klangmasse, bis sich die musikalische Materie auf den einsamen Tonika-Pedalton reduziert, der sich wiederum abnutzt und die Symphonie im Nichts versinken lässt.
Florian Caroubi
(Übersetzung : Claire Gérolemous)