Traumzeit am Klavier 1
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Gina Collmann-Witheridge
Traumzeit am Klavier 1

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Beschreibung:

  • Erschienen: 18.02.2007
  • ISMN: 9790202428917
Ein erster Zyklus von zehn gefühlvollen Klavierkompositionen mit CD. Über ihre Kompositionen schrieb die Autorin: 1. Melancholie im 3/4 Takt: Ein im Tempo leicht beschwingter Walzer, wie er von ferne an den Ufern der Seine erklingen könnte. Ein wenig melancholisch, vor allem im Mittelteil etwas sehnsuchtsvoll... 2. Traumzeit: Dieses melodiöse Stück liegt mir am meisten am Herzen, nach ihm habe ich den ganzen Zyklus benannt. Traumzeit - ein tiefsinniger Begriff der Aborigines Australiens - beinhaltet so viel Lebensweisheit, Glauben und Mystik... Ich habe die Komposition John Jee gewidmet (einem Freund der Familie meines australischen Ehemanns), der am 24. Juli 2006, wenige Monate nach einer Herztransplantation, in Sydney verstorben ist. Er wurde nur 20 Jahre alt. John starb genau zu dem Zeitpunkt, als ich 18000 km entfernt diese Musik schrieb. Sie drückt seinen 'Weg ins Paradies' aus, gewiegt von der sanften ,Meeresbrandung' der Unterstimme, anfangs etwas zögerlich, dann immer freier schwebend, endlich ohne Schmerzen, angstfrei, erlöst... 3. LichtspieleEin lebendiges Wechselspiel zwischen Dur und Moll; tanzende Sonnenstrahlen, manchmal kurz verdeckt durch kleine Wolken... Licht und Schatten, die miteinander spielen... 4. In aller Stille Dieses friedliche, ruhige Stück ist dem gleichmässigen Schlag des menschlichen Herzens nachempfunden. Ich habe es für meinen Mann Leon geschrieben, der nach zwei schweren Herzoperationen nun endlich auf dem Weg der Genesung ist. 'In aller Stille' ist sozusagen eine Bitte an sein Herz, stets in diesem gleich bleibenden Takt ruhig und zuverlässig zu schlagen. 5. VorfreudeDieses Stück bedarf eigentlich kaum einer Erklärung: Schmetterlinge im Bauch, übermütige Aufgeregtheit vor einem schönen Ereignis, ein Nicht - abwarten - können, bis es endlich soweit ist, 'seliges Taumeln' im etwas ruhigeren Mittelteil, einander in die Arme rennen am Ende... Happy end...Ich hab's geschrieben kurz nachdem ich mein Flugticket für meinen nächsten Australien Aufenthalt bei Leon gebucht hatte...) 6. ShalomVoller orientalischer Klangelemente, die im ersten Teil deutlich und dominant die Führung übernehmen, sich im Mittelteil hingegen manchmal ein wenig 'verborgen' in der polyphonen Unterstimme unter vertraute westliche Walzerklänge schmiegen. Der Anfang erinnert entfernt an 'Hava Nagila', und so habe ich die Komposition Israel zugeordnet mit der Hoffnung auf den lang ersehnten Frieden dort. Shalom! 7. ImpressionInspiriert durch C. Debussys 'Arabesque' in E-Dur habe ich dieses Stück geschrieben, das sich an impressionistische Harmonie- und Rhythmus-Elemente anlehnt; Moll-Septimakkorde, 'sixte ajoutée' und das stetige rhythmische Gegeneinander' der Triolen und Duolen ergeben ein Klangbild, das leicht verschwommen und flirrend wirkt und bewusst auf scharfe Konturen verzichtet. 8. Komm zurück...Ein eher geträumter als getanzter Tango, mehr eine Erinnerung an vergangene Zeiten, Jugend, eine längst verlorene Liebe... Voller süsser Wehmut und Sehnsucht, zärtlichtraurig, aber durchaus nicht resigniert oder hoffnungslos... Komm zurück!(Anmerkung zur Interpretation: Die zahlreichen tango-typischen Synkopen >Achtel-Viertel-Achtel<, die sich in der Melodiestimme durch das gesamte Stück ziehen, spiele ich in meiner Aufnahme bewusst fast immer wie Viertel-Triolen, was zwar im Zusammenspiel mit der Unterstimme rhythmisch etwas schwieriger ist, dem Stück aber noch mehr Weichheit und Verträumtheit verleiht. Es bleibt dem Spieler überlassen, zwischen dieser freien und der notierten, das heisst 'strafferen' Version zu wählen.) 9. Zur NachtDie letzte Stunde zwischen Tag und Traum, alle Geschäftigkeit und Hektik des sich zum Ende neigenden Tages klingen langsam ab... Entspannt zurück gelehnt' erklingt eine schlichte, ruhige Melodie, ein choral-ähnliches Schlaflied, das im etwas bewegteren Mittelteil schon die ersten wehenden Traum-Schleier andeutet... 10. AusklangHiermit endet diese kleine musikalische Reise durch die Welt menschlicher Emotionen: Eine friedvolle, quasi 'versöhnliche' Melodie , zu der sich für ein paar Augenblicke eine zweite Stimme polyphon dazugesellt, das Ganze harmonisch sanft getragen von der ebenfalls ruhig und ' unvirtuos ' gehaltenen Unterstimme. Nun ist endgültig Traum-Zeit ...