Anton Reicha
Variations sur un thème de Gluck
Anton Reicha
Variations sur un thème de Gluck
- Besetzung Klavier
- Komponist Anton Reicha
- Bearbeiter Michael Bulley
- Ausgabe Noten
- Verlag Symétrie
- Bestell-Nr. 9790231808100
Beschreibung:
Die vorliegende Ausgabe der Variationen über ein Thema von Gluck basiert auf der einzigen existierenden Quelle, d. h. der zu Lebzeiten des Komponisten bei Gambaro in Paris erschienenen Ausgabe. Das Eröffnungsthema, auf dem die folgenden 14 Variationen und eine Coda basieren, stammt aus einem kurzen instrumentalen Zwischenspiel in Form einer Musette für Streicher und Fagotte im 4. Akt von Glucks Oper Armide.
Wir haben keine direkten Informationen über das Kompositions- oder Veröffentlichungsdatum dieser Variationen, aber die Opuszahl 87 deutet darauf hin, dass das Werk um 1815 veröffentlicht wurde, also elf Jahre nach den monumentalen 57 Variationen für Klavier, op. 57, auch bekannt als L'Art de varier (Die Kunst der Variation), die damals als Bezugspunkt für diese musikalische Form anerkannt waren. Diese Variationen über ein Thema von Gluck werden daher höchstwahrscheinlich zeitgleich mit Hummels op. 57, zehn Variationen für Tasteninstrumente, entstanden sein, die im selben Jahr 1815 in Wien veröffentlicht wurden und auf demselben Thema von Gluck basieren. Soweit wir wissen, hat kein anderer Komponist dieser Zeit Variationen über ein Thema aus Glucks Armide geschrieben, und das einzige andere uns bekannte Werk vor 1815, das überhaupt auf einem Thema von Gluck basiert, sind Mozarts 10 Variationen für Klavier (KV 455). Was soll man also von diesem Zufall halten? Es ist schwer vorstellbar, dass es sich um einen reinen Zufall handelt, und wir müssen uns fragen, ob Reicha seine eigenen Variationen als Antwort auf Hummels Werk geschrieben hat und, falls ja, ob er dessen Opuszahl bemerkt hat.
Wir haben keine direkten Informationen über das Kompositions- oder Veröffentlichungsdatum dieser Variationen, aber die Opuszahl 87 deutet darauf hin, dass das Werk um 1815 veröffentlicht wurde, also elf Jahre nach den monumentalen 57 Variationen für Klavier, op. 57, auch bekannt als L'Art de varier (Die Kunst der Variation), die damals als Bezugspunkt für diese musikalische Form anerkannt waren. Diese Variationen über ein Thema von Gluck werden daher höchstwahrscheinlich zeitgleich mit Hummels op. 57, zehn Variationen für Tasteninstrumente, entstanden sein, die im selben Jahr 1815 in Wien veröffentlicht wurden und auf demselben Thema von Gluck basieren. Soweit wir wissen, hat kein anderer Komponist dieser Zeit Variationen über ein Thema aus Glucks Armide geschrieben, und das einzige andere uns bekannte Werk vor 1815, das überhaupt auf einem Thema von Gluck basiert, sind Mozarts 10 Variationen für Klavier (KV 455). Was soll man also von diesem Zufall halten? Es ist schwer vorstellbar, dass es sich um einen reinen Zufall handelt, und wir müssen uns fragen, ob Reicha seine eigenen Variationen als Antwort auf Hummels Werk geschrieben hat und, falls ja, ob er dessen Opuszahl bemerkt hat.