Die Neudeutsche Schule - Phänomen und Geschichte 1-3
Quellen, Anmerkungen und Kommentare zu einer zentralen musikästhetischen Kontroverse des 19. Jahrhunderts
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Die Neudeutsche Schule - Phänomen und Geschichte 1-3
Quellen, Anmerkungen und Kommentare zu einer zentralen musikästhetischen Kontroverse des 19. Jahrhunderts

Die Neudeutsche Schule - Phänomen und Geschichte 1-3

Quellen, Anmerkungen und Kommentare zu einer zentralen musikästhetischen Kontroverse des 19. Jahrhunderts

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Beschreibung:

  • Sprache: Deutsch
  • Seiten: 2087
  • Erschienen: 01.10.2020
  • Maße: 165 x 242 mm
  • Gewicht: 3558 g
  • Rubrik: Musikgeschichte
  • ISBN: 9783761820971
Berlioz, Wagner und Liszt gelten als Protagonisten der sogenannten 'Neudeutschen Schule'. Dieses Phänomen bildete im 19. Jahrhundert den Kristallisationspunkt eines grundlegenden Wandels der Welt- und Musikanschauung, der sich auf die Musikkritik auswirkte und weit in die europäische Kulturgeschichte hinein erstreckte. In nie zuvor dagewesener Weise wurden in der Neudeutschen Schule Musik und Gesellschaft verknüpft, zu großen utopischen Entwürfen gebündelt und Geschichte konstruiert.

Die vorliegende Quellenedition versammelt zeitgenössische deutsch-, englisch- und französischsprachige Musikzeitschriften aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Die polemisch geführte Debatte um die 'Neudeutsche Schule' ist mit über 150 Artikeln dokumentiert und umfassend kommentiert. Erschlossen wurde der Zeitraum von 1845 bis zum Tod von Franz Brendel, der ideologischen Initiativkraft, im Jahr 1868. Der Begriff der 'Neudeutschen Schule' wird hinterfragt und differenziert, ebenso die bis heute nachwirkende Polarität von 'Fortschrittspartei' und 'Konservativen'.


Die Herausgeber
Dominik von Roth war Projektleiter im DFG-Projekt 'Die Neudeutsche Schule' an der HfM Weimar und ist Projektkoordinator am Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg.Ulrike Roesler war Mitarbeiterin in demselben DFG-Projekt und ist nun Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Musikwissenschaft der HfM Weimar im DFG-Projekt 'Das Liszt-Bild in der zeitgenössischen Musikpublizistik'.