Micahel R. Dodds
From Modes to Keys in Early Modern Music Theory
Hardback
Micahel R. Dodds
From Modes to Keys in Early Modern Music Theory
Hardback
- Besetzung Literatur
- Komponist Micahel R. Dodds
- Ausgabe Buch
- Verlag Oxford University Press
- Bestell-Nr. 9780199338153
Beschreibung:
From Modes to Keys in Early Modern Music Theory befasst sich mit einem der umfassendsten und schwierigsten offenen Themen der Musikgeschichte: dem Übergang von den Modi der Renaissance zu den Dur- und Moll-Tonarten des Hochbarock. Das System, das Glarean in seinem Dodecachordon von 1547 vorschlug, umfasste zwölf Modi auf zwei Transpositionsstufen; das Schema, das J.S. Bach 1722 zur Ordnung des Wohltemperierten Klaviers verwendete, enthielt zwei Modi auf zwölf Transpositionsstufen. Was hat sich dazwischen abgespielt?
Der Autor Michael R. Dodds hat sich intensiv mit dem Korpus der westlichen Musiktheorie auseinandergesetzt und stellt ein Modell vor, das die Faktoren dieser komplexen Verschiebung erklären soll. Der Kern dieses Modells liegt im dynamischen Zusammenspiel dreier historisch-konzeptioneller Schichten, die nacheinander im Mittelalter, in der Renaissance und im Barock entstanden, wobei jede Schicht nach ihrer Einführung weitergeführt wurde. Die mittelalterlichen Theoretiker begriffen die Tonart entlang eines Kontinuums zwischen Melodie und Tonleiter. Die Theoretiker der Renaissance dehnten den Modus vom Klagelied auf die Polyphonie aus und wandten die Modaltheorie auf Merkmale wie Kadenzhierarchien und kontrapunktische Imitation an. Die frühbarocke Übertragung der vokalen Modalität auf die Klaviatur katalysierte einen Wandel von der diatonischen Skala zur chromatischen Klaviatur als Hintergrund-Tonhöhensystem, mit einem entsprechenden Wechsel von der Leiter zum Kreis als dominierendem Modell für den Tonraum, der im Quintenzirkel gipfelte. Indem er zwei Jahrhunderte Musik und Musiktheorie umspannt und Dutzende von Diagrammen aus historischen Abhandlungen einbezieht, liefert Dodds die erste umfassende Studie über den Übergang von den Modi der Renaissance zu den Dur- und Molltonarten.
Der Autor Michael R. Dodds hat sich intensiv mit dem Korpus der westlichen Musiktheorie auseinandergesetzt und stellt ein Modell vor, das die Faktoren dieser komplexen Verschiebung erklären soll. Der Kern dieses Modells liegt im dynamischen Zusammenspiel dreier historisch-konzeptioneller Schichten, die nacheinander im Mittelalter, in der Renaissance und im Barock entstanden, wobei jede Schicht nach ihrer Einführung weitergeführt wurde. Die mittelalterlichen Theoretiker begriffen die Tonart entlang eines Kontinuums zwischen Melodie und Tonleiter. Die Theoretiker der Renaissance dehnten den Modus vom Klagelied auf die Polyphonie aus und wandten die Modaltheorie auf Merkmale wie Kadenzhierarchien und kontrapunktische Imitation an. Die frühbarocke Übertragung der vokalen Modalität auf die Klaviatur katalysierte einen Wandel von der diatonischen Skala zur chromatischen Klaviatur als Hintergrund-Tonhöhensystem, mit einem entsprechenden Wechsel von der Leiter zum Kreis als dominierendem Modell für den Tonraum, der im Quintenzirkel gipfelte. Indem er zwei Jahrhunderte Musik und Musiktheorie umspannt und Dutzende von Diagrammen aus historischen Abhandlungen einbezieht, liefert Dodds die erste umfassende Studie über den Übergang von den Modi der Renaissance zu den Dur- und Molltonarten.